Augsburger Stichwahl wird im Bierzelte ausgezählt – eine ungewöhnliche Lösung
Tim LangKein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburger Stichwahl wird im Bierzelte ausgezählt – eine ungewöhnliche Lösung
Augsburgs Bürgermeister-Stichwahl nahm eine ungewöhnliche Wendung, als Wahlhelfer die Briefwahlstimmen in einem Bierzelte auszählten. Da kein anderer geeigneter Veranstaltungsort verfügbar war, griff die Stadt auf das Plärrer-Festzelt zurück, das bereits für das Ostervolksfest aufgebaut war. Bei der Wahl traten die amtierende Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund an.
Im ersten Wahlgang war noch eine Ausstellungshalle für die Auszählung genutzt worden. Doch für die Stichwahl stand dieser Raum nicht mehr zur Verfügung. Die Behörden brauchten schnell eine große, gut zugängliche Location – und fanden sie in den bereits aufgebauten Osterfestzelten. Das Plärrer-Festzelt wurde kurzerhand für die Auszählung der Briefwahlstimmen reserviert. Dort bearbeiteten die Wahlhelfer die Unterlagen, sodass der Wahltermin eingehalten werden konnte.
Wie viele Wahlbezirke das Zelt für ihre Auszählung nutzten, wurde nicht bekannt gegeben. Die ungewöhnliche Lösung ermöglichte es der Stadt jedoch, die Stichwahl ohne Verzögerung abzuschließen.
Das Bierzelt avancierte so zum vorübergehenden Zentrum der Demokratie in Augsburg. Die Wahl verlief wie geplant, und die Stadt meisterte die logistischen Herausforderungen. Die Behörden bestätigten, dass alle Stimmen ordnungsgemäß ausgezählt wurden, bevor das Endergebnis verkündet wurde.






