Bayerns dramatisches 1:1 gegen Barcelona hält Champions-League-Traum lebendig
Tim LangBayerns dramatisches 1:1 gegen Barcelona hält Champions-League-Traum lebendig
Bayern München hält Champions-League-Traum mit hart erkämpftem 1:1 gegen den FC Barcelona am Leben
Vor einer Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern in München endete das Spiel mit einem spannungsgeladenen Unentschieden – doch die Partie war von späten Turbulenzen geprägt: Sowohl Bayerns Franziska Kett als auch Trainer José Barcala sahen die Rote Karte. Trotz dieser Rückschläge hielt die deutsche Mannschaft nach dem Ausgleich in der zweiten Halbzeit stand.
Barcelona ging früh in Führung, nachdem ein Abwehrfehler von Giulia Gwinn Ewa Pajor den Weg zum Tor ebnete. Die Münchnerinnen agierten zunächst vorsichtig und taten sich schwer, gefährliche Abschlüsse zu erzielen – bis zur 69. Minute. Dann glich Franziska Kett nach einer sehenswerten Kombination mit Pernille Harder aus.
Die Partie nahm im 79. Minute eine dramatische Wende: Kett sah nach einem Foul an Salma Paralluelo – sie hatte deren Zopf gezogen – die Rote Karte. Schiedsrichterin Ivana Martincic entschied nach VAR-Prüfung auf Platzverweis. Trainer Barcala, außer sich über die Entscheidung, wurde ebenfalls des Feldes verwiesen – sein zweiter Platzverweis an diesem Abend.
Nach dem Spiel kritisierte Bayerns Sportdirektorin Bianca Rech die Schiedsrichterleistung scharf. Barcala argumentierte später, Kett habe möglicherweise das Trikot und nicht die Haare greifen wollen. Das Remis lässt die Münchner Hoffnungen auf das Finale vor dem Rückspiel weiter bestehen.
Nun reist Bayern mit einem ausgeglichenen Ergebnis nach Barcelona. Der Ausfall von Kett und Barcala im Rückspiel erhöht den Druck, doch die Mannschaft bleibt im Rennen. Im nächsten Duell fällt die Entscheidung über den Einzug ins Champions-League-Finale.






