18 April 2026, 16:06

Brandenburgs Schulen kämpfen mit historischem Lehrkräftemangel und drastischen Kürzungen

Menschenmenge mit Fahnen und Schildern vor dem Brandenburger Tor in Berlin, mit einer Fahne auf der rechten Seite.

Brandenburgs Schulen kämpfen mit historischem Lehrkräftemangel und drastischen Kürzungen

Brandenburg steht vor dem schlimmsten Lehrkräftemangel seiner Geschichte – Sparmaßnahmen verschärfen die Krise

Der Haushaltsplan für 2025 streicht 345 Vollzeitstellen im Schulbereich, sodass Schulen zunehmend Schwierigkeiten haben, den Unterricht zu sichern. Bildungsminister Gordon Hoffmann räumte ein, dass eine vollständige Personalausstattung für das kommende Jahr nicht garantiert werden könne.

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Bereits zu Beginn des aktuellen Schuljahres fehlten Lehrkräfte. Im zweiten Halbjahr mussten Beschäftigte bereits eine zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche übernehmen. Nun werden die weiteren Kürzungen die ohnehin angespannte Situation weiter zuspitzen.

Im nächsten Jahr kommt eine doppelte Herausforderung auf Brandenburg zu: Rekordschülerzahlen bei gleichzeitig historisch niedriger Lehrkräftezahl. Hoffmann, der erst kürzlich sein Amt als Bildungsminister antrat, hat Reformen angekündigt, um Lese- und Rechenkompetenzen zu verbessern. Doch mit weniger Personal ist selbst die Sicherstellung des grundlegenden Stundenplans unsicher.

Der Haushalt 2025 kürzt 345 Vollzeitstellen – eine Verschärfung der bereits prekären Lage. Schulen müssen sich auf unbesetzte Stellen und größere Klassen einstellen, ohne dass kurzfristig eine Lösung in Sicht ist.

Die Einsparungen werden Brandenburg mit weniger Lehrkräften als je zuvor zurücklassen. Schulen müssen sich auf größere Klassen und mögliche Lücken im Stundenplan vorbereiten. Hoffmanns Reformen könnten Zeit brauchen, doch der unmittelbare Druck auf Lehrkräfte und Schüler wird weiter steigen.

Quelle