Bremen setzt auf schärfere Verkehrskontrollen gegen Raserei und Rotlichtsünder
Tim LangBremen setzt auf schärfere Verkehrskontrollen gegen Raserei und Rotlichtsünder
Bremer Polizei führt umfangreiche Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" durch
Die Bremer Polizei hat im Zuge der laufenden Aktion "Sicher.Mobil.Leben" groß angelegte Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit in der gesamten Stadt zu erhöhen – mit besonderem Fokus auf Gefahrenstellen und häufige Verstöße.
Wie Innensenator Dr. Högl erläuterte, sollten die Kontrollen dazu beitragen, den Alltagsverkehr für alle Bürgerinnen und Bürger sicherer zu gestalten. Beamte richteten auf der Auffahrt Hemelingen, wo Tempo 70 gilt, Geschwindigkeitsmessungen ein. Von den überprüften Fahrzeugen wurden 35 Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt.
Zudem wurden Lärmmessungen vorgenommen, bei denen in zwei Fällen gravierende Verstöße festgestellt wurden. Zwei Motorräder wiesen manipulierte Abgasanlagen auf, was zum Entzug der Betriebserlaubnis führte.
Besonders problematisch zeigte sich das Missachten von Rotlicht an mehreren wichtigen Kreuzungen. Besonders hohe Verstoßzahlen verzeichneten die Polizei am Tiefer/Altenwall, am Osterdeich/Mozartstraße, am Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie am Osterdeich/Verdener Straße. Radfahrer wurden häufig dabei ertappt, wie sie bei Rot über die Ampel fuhren, auf der falschen Straßenseite unterwegs waren oder Gehwege statt der vorgesehenen Radwege nutzten.
Insgesamt wurden 435 zweirädrige Fahrzeuge während der Aktion überprüft. Fast 315 Verstöße wurden registriert, darunter auch die illegale Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Diese Vergehen trugen maßgeblich zur hohen Zahl der verhängten Strafen bei.
Die Kontrollen machten deutlich, dass in Bremen weiterhin Probleme mit Raserei, Lärmverstößen und Rotlichtmissachtung bestehen. Die Polizei wird ihre Überwachungsmaßnahmen fortsetzen, um gefährliches Verhalten im Straßenverkehr einzudämmen. Die Ergebnisse fließen in die Planung künftiger Aktionen im Rahmen der Initiative "Sicher.Mobil.Leben" ein.






