25 March 2026, 02:04

Carl Zeiss Meditec kämpft mit Kurssturz und schwachen Quartalszahlen 2026

Alte Werbung der Old Allied Seed Company mit einer blauen Schleife und Text auf altem Papier.

Carl Zeiss Meditec kämpft mit Kurssturz und schwachen Quartalszahlen 2026

Carl Zeiss Meditec erlebt einen holprigen Start ins Jahr 2026. Der Aktienkurs des Unternehmens ist seit Januar um 38,62 % eingebrochen und liegt nun bei 24,22 Euro. Dies folgt auf eine Phase starken Wachstums nach dem Börsendebüt 2023, als die Aktie zeitweise um bis zu 50 % zulegte.

Der Medizintechnik-Konzern galt einst als Vorreiter in seiner Branche: Bis Anfang 2026 stiegen die Kurse von rund 96 Euro auf 140 bis 150 Euro – und machten das Unternehmen zu einem der besten Werte im SDAX, der Konkurrenz wie Isra Vision oder Eckert & Ziegler überflügelte. Doch die jüngsten Rückschläge haben diese Gewinne wieder zunichtegemacht.

Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz auf 467 Millionen Euro, während die EBITA-Marge auf nur noch 1,7 % schrumpfte. Daraufhin strich das Unternehmen seine ursprünglichen Finanzziele für das Geschäftsjahr 2025/26. Anleger fordern nun Klarheit über künftige Erträge und mögliche Umstrukturierungsmaßnahmen.

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Die Unternehmensführung will diese Fragen am 12. Mai 2026 angehen, wenn der Halbjahresbericht und eine aktualisierte Prognose veröffentlicht werden. Konkrete Pläne für eine Neuausrichtung im weiteren Jahresverlauf werden ebenfalls erwartet. Gleichzeitig wurde die für die Hauptversammlung am 26. März geplante Abstimmung über die Vorstandsvergütung auf 2027 verschoben.

Trotz der finanziellen Rückschläge treibt Carl Zeiss Meditec die Markteinführung neuer Produkte voran. Für den kanadischen Markt bringt das Unternehmen diagnostische und therapeutische Geräte auf den Weg, darunter das VISUCORE 500 und moderne Lasersysteme. Diese Lösungen sind mit der FORUM-Workflow-Plattform vernetzt und sollen die klinische Effizienz steigern. Öffentliche Präsentationen sind für Ende März in Ottawa und Juni in Montréal geplant.

Die nächsten Schritte des Unternehmens werden mit Spannung verfolgt. Im Mai sollen detaillierte Restrukturierungspläne und eine überarbeitete Finanzprognose vorgelegt werden. Anleger und Analysten werden nach Anzeichen für eine Stabilisierung nach dem schwierigen Jahresauftakt suchen.

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