DFB-Präsident Neuendorf betont: Fußball steht bei WM über politischen Debatten
Greta SchneiderDFB-Präsident Neuendorf betont: Fußball steht bei WM über politischen Debatten
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft die zurückhaltende Haltung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu politischen Themen bekräftigt. Das Turnier findet in Mexiko, Kanada und den USA statt. Neuendorf betonte, dass der Fußball während des Events im Mittelpunkt stehen müsse.
Der DFB werde nicht zu jeder politischen Entwicklung in den Gastgeberländern Stellung nehmen, erklärte Neuendorf. Eine ständige Reaktion auf tagesaktuelle Äußerungen sei in diesen unruhigen Zeiten kaum praktikabel. Gleichzeitig räumte er ein, dass sich der Sport nicht von gesellschaftlichen Fragen abkoppeln lasse.
Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um über die Gegebenheiten in den Gastgeberländern informiert zu bleiben. Dennoch bleibe der Fußball selbst die zentrale Priorität, so Neuendorf.
Er unterstrich, dass der DFB für Werte wie Freiheit, Demokratie und Toleranz einstehe. Hass, Rassismus und Antisemitismus hätten im Fußball keinen Platz, betonte er. Der Sport stehe für Zusammenhalt statt für Spaltung.
Während der Weltmeisterschaft werde der DFB weiterhin seine Werte der Inklusion und des Respekts fördern. Dabei gelte es, das Bewusstsein für politische Realitäten mit dem Fokus auf den Sport in Einklang zu bringen. Die Haltung des Verbandes spiegle sein Engagement für den Fußball und die Gründungsprinzipien wider.






