Drei Gleisbetreter stoppen Bahnverkehr an Müngstener Brücke für 40 Minuten
Tim LangDrei Gleisbetreter stoppen Bahnverkehr an Müngstener Brücke für 40 Minuten
Drei Personen bei unerlaubtem Betreten der Gleisanlagen an der Müngstener Brücke gesichtet
Am Sonntag, dem 8. März, kurz nach Mittag, wurden drei Personen dabei beobachtet, wie sie sich unerlaubt in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Ihr Verhalten zwang die Behörden, den Bahnverkehr für mehr als 40 Minuten einzustellen, während Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens ausrückten. Mehrere Dienste, darunter Polizei und Feuerwehr, wurden alarmiert, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Augenzeugen berichteten, gegen 12:05 Uhr zwei Erwachsene und ein Kind gesehen zu haben, die widerrechtlich das Gleisgelände betraten. Bereits um 12:09 Uhr wurde die Strecke zwischen Solingen und Remscheid gesperrt und blieb bis 12:50 Uhr geschlossen, während die Einsatzkräfte die Lage sicherten.
An den Rettungs- und Sicherheitsmaßnahmen beteiligten sich die Bundespolizei, die Wuppertaler Polizei sowie die Feuerwehren aus Solingen und Remscheid. Die Bundespolizei leitete später ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die beiden Erwachsenen ein und belastete sie mit 99,60 Euro für die entstandenen Einsatzkosten.
Die Stadt Solingen erließ einen kostenpflichtigen Bescheid nach Landesrecht und forderte von den Verantwortlichen 656 Euro. Die Wuppertaler Polizeidirektion hingegen setzte pro Schuldner 118,50 Euro an; der Fall befindet sich derzeit in der Anhörungsphase. Die Stadt Remscheid prüft noch, ob sie ihre eigenen Auslagen geltend macht, hat jedoch noch keinen Entscheidungszeitpunkt festgelegt.
Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Gefahren, die vom Betreten von Bahnanlagen ausgehen. Die Behörden treiben weiterhin die Rückforderung der Kosten voran – einige Forderungen sind bereits formal gestellt, andere werden noch geprüft.






