Elon Musks AfD-Bekenntnis bremst Tesla-Verkäufe in Deutschland aus – außer in Hochburgen
Matteo WolfElon Musks AfD-Bekenntnis bremst Tesla-Verkäufe in Deutschland aus – außer in Hochburgen
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass die öffentliche Unterstützung Elon Musks für die rechtspopulistische AfD in Deutschland die Verkäufe von Tesla beeinträchtigt hat. Forscher der Universität Innsbruck verzeichneten zu Beginn des Jahres 2025 einen deutlichen Rückgang bei den Neuzulassungen im gesamten Land. Doch in Regionen mit starker AfD-Anhängerschaft stiegen die Absatzzahlen überraschend um bis zu 30 Prozent an.
Vor Musks politischem Bekenntnis lag die monatliche Durchschnittszahl der Tesla-Neuzulassungen in Deutschland im Jahr 2024 bei etwa 2.990 Fahrzeugen. In der ersten Jahreshälfte 2025 sank diese Zahl auf rund 1.210 pro Monat. Die Studie schätzt, dass dieses Minus dem Unternehmen allein in diesem Zeitraum mindestens 6.500 Verkäufe gekostet hat.
Der Trend verlief jedoch nicht einheitlich. In Halle, einer Stadt mit beträchtlicher AfD-Unterstützung, stiegen die Neuzulassungen von Tesla von nur vier Fahrzeugen in der ersten Hälfte 2024 auf 20 im gleichen Zeitraum 2025. Die Forscher stellten keine ähnlichen Muster auf dem Gebrauchtwagenmarkt fest, was darauf hindeutet, dass der Effekt speziell Neukäufe betraf.
Die Studie führt die Veränderung direkt auf Musks politische Haltung zurück. Seine öffentliche Unterstützung für die AfD scheint die Käufer polarisiert zu haben – viele wurden abgeschreckt, während eine kleinere, politisch gleichgesinnte Gruppe anspricht.
Seit Musks AfD-Bekenntnis haben Teslas Verkäufe in Deutschland messbar gelitten. Der Verlust von über 6.500 Neuzulassungen steht im Kontrast zu vereinzelten Zuwächsen in AfD-Hochburgen. Die Ergebnisse zeigen, wie politische Assoziationen das Konsumverhalten in bestimmten Märkten prägen können.






