FEMA-Beamter behauptet Teleportation – und droht Biden mit Gewalt
Gregg Phillips, der bei der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA für Einsatz und Wiederherstellung zuständig ist, sorgt mit ungewöhnlichen Behauptungen und umstrittenen Äußerungen für Aufsehen. In den vergangenen Monaten sprach er wiederholt von einer angeblichen Teleportationserfahrung – er beharrt darauf, innerhalb von Sekunden zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House transportiert worden zu sein, die 80 Kilometer voneinander entfernt liegen. Seine Aussagen lösten eine weitere Debatte aus, nachdem er gewalttätige Kommentare über den früheren US-Präsidenten Joe Biden abgegeben hatte.
Phillips erzählte erstmals von seiner Teleportationsgeschichte im Rahmen dessen, was er als "spirituelle Reise" während seiner Krebserkrankung bezeichnete. Er bestehe darauf, dass das Erlebnis real gewesen sei, doch keine offizielle Behörde oder Institution hat sich seit 2023 öffentlich zu seinen Behauptungen geäußert. Durch seine Hartnäckigkeit, das Thema immer wieder aufzugreifen, bleibt die Angelegenheit in der öffentlichen Diskussion präsent.
Im März 2025 veröffentlichte CNN ein Porträt, das nicht nur seine Überzeugungen zur Teleportation, sondern auch seine gewalttätigen Äußerungen über Biden thematisierte. Phillips hatte erklärt, er wolle Biden "ins Gesicht schlagen", und behauptet, der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben". Diese Aussagen führten dazu, dass er von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses ausgeschlossen wurde.
Nach dem CNN-Bericht stellten Demokraten aus Washington infrage, ob Phillips für seine Position bei FEMA geeignet sei. Die Behörde steht ohnehin bereits in der Kritik, nachdem sie innerhalb von nur 15 Monaten drei nicht ausreichend qualifizierte kommissarische Leiter hatte. Phillips warf zudem der Plattform Truth Social vor, seine Posts zur CNN-Geschichte zensiert zu haben, doch das Unternehmen erklärte später, es habe sich um einen technischen Fehler gehandelt.
Trotz der Kontroversen bleibt Phillips weiterhin in seinem Amt bei FEMA. Seine Teleportationsbehauptungen und die gewalttätige Rhetorik haben jedoch Zweifel an seinem Urteilsvermögen und seiner Eignung für das Amt geweckt. Bisher hat keine offizielle Stelle öffentlich auf seine Aussagen reagiert oder weitere Konsequenzen gezogen.






