Frankenheimer Grundschüler glänzen mit Teamgeist statt Medaillen
Die vierte Klasse der Frankenheim-Grundschule nahm kürzlich am landesweiten Wettbewerb "kids4sports – Thüringens stärkste Klasse" teil. Zwar schieden die Schülerinnen und Schüler bereits in der Vorrunde aus, doch ihr Auftritt hinterließ einen bleibenden Eindruck. Lehrer und Veranstalter lobten besonders ihren Teamgeist, ihre Entschlossenheit und ihre Begeisterung – Eigenschaften, die sie deutlich von anderen abhoben.
Die Initiative "kids4sports" motiviert Kinder, aktiv zu bleiben, ihre Grenzen auszutesten und Werte wie Fairness und Durchhaltevermögen zu verinnerlichen. Für die Frankenheimer Schüler wurde der Wettbewerb zu mehr als nur einer sportlichen Herausforderung: Sie zeigten, was in ihnen steckt – nicht nur athletisch, sondern auch charakterlich. Ihre Sportlehrkraft bezeichnete sie als die stärkste Klasse, die sie je unterrichtet habe – und meinte damit nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem ihre Persönlichkeit.
Die Schule selbst bietet mit Fachpersonal und gut ausgestatteten Sportanlagen eine solide Grundlage für die körperliche Entwicklung der Kinder. Doch der Förderverein der Schule spielt eine entscheidende Rolle, um diese Möglichkeiten über den regulären Unterricht hinaus zu erweitern. Durch seine Unterstützung werden zusätzliche Aktivitäten finanziert, die das Selbstvertrauen, die sozialen Fähigkeiten und die Widerstandsfähigkeit der Schüler stärken.
Trotz des frühen Ausscheidens bewies die Klasse eine bemerkenswerte Geschlossenheit. Ihr Einsatz, ihre Begeisterung und ihr Zusammenhalt prägten ihre Teilnahme und machten sie zu einem besonderen Erlebnis. Die Erfahrung unterstrich einmal mehr, warum Schulsport – und die Zeit, die ihm gewidmet wird – eine Priorität bleiben sollte.
Der Wettbewerb zeigte, welch weitreichenden Einfluss Schulsport auf die Entwicklung von Kindern hat. Der Förderverein der Frankenheim-Grundschule wirbt weiterhin um Unterstützung, denn jede Spende hilft, solche prägenden Erlebnisse zu ermöglichen. Ohne zusätzliche Förderung könnten solche Chancen für künftige Schülergenerationen jedoch schwieriger zu realisieren sein.






