Frederik Rønnows klare Botschaft: "Meine Zukunft gehört Union Berlin"
Ella WagnerFrederik Rønnows klare Botschaft: "Meine Zukunft gehört Union Berlin"
Frederik Rønnow hat ein wechselhaftes Jahr sowohl mit seinem Verein als auch der Nationalmannschaft hinter sich. Der Torhüter von Union Berlin kehrte kurzzeitig aus dem internationalen Ruhestand zurück, um Dänemark in den WM-Playoffs zu unterstützen – doch seine Mannschaft scheiterte im Elfmeterschießen. Jetzt betont er, sein Fokus liege uneingeschränkt auf seinem Klub, für den er seit 2021 spielt.
Rønnow hatte sich im November 2024 nach acht Jahren in der Nationalmannschaft zunächst aus dem Team zurückgezogen. Doch als Verletzungen die Mannschaft vor den Playoffs für die WM 2026 trafen, rief ihn Nationaltrainer Brian Riemer zurück. Der Torwart stieß spät zum Kader, fühlte sich wertgeschätzt, musste aber letztlich von der Bank aus miterleben, wie Dänemark gegen Tschechien im Elfmeterschießen ausschied.
Seine Rückkehr bot ihm eine seltene zweite Chance, auch wenn er während des Turniers nie zum Einsatz kam. Mit nur zehn Länderspielen in acht Jahren bleibt seine internationale Karriere überschaubar. Dennoch schließt er eine weitere Rückkehr nicht aus und gibt zu, dass er möglicherweise in Zukunft noch einmal für Dänemark auflaufen könnte.
Auf Vereinsebene bleibt Rønnow eine Schlüsselfigur für Union Berlin. Im vergangenen Sommer verlängerte er seinen Vertrag, wobei die genauen Konditionen nie bekannt gegeben wurden. Trotz der aktuellen Schwächephase der Mannschaft – nur zwei Siege in den letzten zwölf Spielen – liegt der Klub sieben Punkte über dem Relegationsplatz. Die nächste Herausforderung wartet gegen den FC St. Pauli, der derzeit genau diesen Platz belegt.
Der Torhüter hat deutlich gemacht, dass er sich in Berlin wohlfühlt und seine Zukunft dort sieht. Er deutete sogar an, seine Karriere beim Verein beenden zu wollen, und dämpfte damit Gerüchte über einen möglichen Wechsel.
Rønnows oberste Priorität gilt derzeit Union Berlin, wo er dazu beitragen will, den Klassenerhalt in der Bundesliga zu sichern. Die Enttäuschung über das WM-Aus mit Dänemark hat seine Leistungen im Verein nicht beeinträchtigt. Mit seinem verlängerten Vertrag und seiner erneuerten Verbundenheit scheint der Torwart auch weiterhin eine zentrale Rolle im Team zu spielen.






