09 March 2026, 14:10

Friedrichstraße in Berlin soll zur autofreien Prachtmeile mit Luxusflair werden

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Berliner Straße aus den 1930er bis 1940er Jahren mit Autos, Fußgängern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel.

Friedrichstraße in Berlin soll zur autofreien Prachtmeile mit Luxusflair werden

Ein kühner Plan will Berlins Friedrichstraße zur autofreien, eleganten Prachtstraße umgestalten – und sorgt für Diskussionen. Das vom Büro CKSA vorgelegte Konzept sieht eine großzügige Fußgängerzone vor, die die Straße mit dem Gendarmenmarkt verbindet. Die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hatte bereits vor der Wahl einen Architekturwettbewerb gefordert, um die Zukunft des Areals zu prägen.

Die Neugestaltung würde die Friedrichstraße in einen verkehrsfreien, hochwertigen öffentlichen Raum verwandeln – ohne Autos und Fahrräder. Stattdessen sind Natursteinpflaster, große Einzelbäume sowie Kunstinstallationen geplant. Direkt vor den Gebäuden soll eine stufenlose Übergangszone entstehen, die nahtlos in die Straße übergeht.

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Vorgesehen ist zudem ein repräsentativer Eingangsbereich für exklusive Restaurants und Geschäfte. Wasserfeatures und skulpturale Elemente sollen den Charme des Viertels weiter steigern. Auch die benachbarte Mohrenstraße könnte als Verbindung zum Mall of Berlin einbezogen werden, um das fußgängerfreundliche Konzept zu erweitern.

Die Querstraßen zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt könnten ebenfalls autofrei werden und als offene öffentliche Flächen neu gedacht werden. Zwar nennt das Konzept keine konkreten Bauwerke aus dem 17. oder 18. Jahrhundert, doch orientiert sich das Design an der Pracht historischer Nachbarbauten wie den Königskolonnaden. Weitere Visualisierungen des Projekts sind auf der offiziellen Website einsehbar.

Ziel des Vorhabens ist eine stimmige, hochwertige Fußgängerzone, die zentrale Punkte in Berlin-Mitte verbindet. Bei einer Umsetzung würde die Friedrichstraße zu einer verkehrsfreien, kulturell aufgewerteten Flaniermeile. Über das Schicksal des Plans entscheiden nun Stadtverantwortliche – und die öffentliche Rückmeldung.

Quelle