GNTM-Finale in Hollywood: Wer holt sich 100.000 Euro und das Harper's Bazaar-Cover?
Matteo WolfGNTM-Finale in Hollywood: Wer holt sich 100.000 Euro und das Harper's Bazaar-Cover?
„Germany’s Next Topmodel“ (GNTM) steuert auf ein spektakuläres Finale der 21. Staffel zu
Die von Heidi Klum moderierte Show, seit langem eine prägende Kraft in der Mode- und Reality-TV-Welt, krönt ihre aktuelle Staffel mit einem hochkarätigen Finale in Hollywood – complete mit opulenten Kostümen und Prominenten-Auftritten.
Seit ihrem Debüt hat Germany’s Next Topmodel die Karrieren zahlreicher bekannter Persönlichkeiten lanciert. Ehemalige Gewinnerinnen wie Stefanie Giesinger, Rebecca Mir und Lena Gercke avancierten zu Influencerinnen und Unternehmerinnen. Im Laufe der Jahre verlagerte sich der Fokus der Sendung: Statt klassischer Supermodels stehen heute Markenbotschafterinnen und Social-Media-Persönlichkeiten im Mittelpunkt.
In dieser Staffel kämpfen die Kandidatinnen um zwei Hauptpreise: jeweils 100.000 Euro sowie ein Cover-Shooting für die Harper’s Bazaar Germany. Bewährt hat sich auch die legendäre „Makeover-Folge“, in der die Models radikale Frisur-Verwandlungen durchlaufen. Dennoch sah sich GNTM immer wieder Kritik ausgesetzt – etwa wegen der Vermittlung engstirniger Schönheitsideale oder des Drucks auf junge Teilnehmerinnen, unrealistischen Standards gerecht zu werden.
In den letzten Jahren bemühte sich die Serie um mehr Diversität: Unter den Kandidatinnen finden sich Menschen mit Behinderungen, unterschiedliche Körpertypen und Mitglieder der LGBTQ+-Community. Auch die Kooperationen dieser Staffel – etwa mit eBay und McDonald’s – spiegeln den Fokus auf kommerzielle Verwertbarkeit und marktfähige Persönlichkeiten wider.
Das Finale markiert das Ende einer weiteren, von Klums Einfluss geprägten Staffel – zwischen Mode und Medien. Mit zwei Gewinnerinnen, die große Preise erwarten, bleibt die Show im Wandel, ohne ihren Ruf als spektakuläres Event einzubüßen. Der glamouröse Hollywood-Rahmen und die prominente Gäste-Riege unterstreichen einmal mehr ihren Status als kulturelles Phänomen.






