Goslar in Alarmbereitschaft: Brände, Betrug und Schlägereien innerhalb einer Woche
Matteo WolfGoslar in Alarmbereitschaft: Brände, Betrug und Schlägereien innerhalb einer Woche
Mehrere Vorfälle erschüttern Goslar in der vergangenen Woche – von Brand bis Betrug
In der vergangenen Woche häufen sich in Goslar die Vorfälle: Ein Brand, eine körperliche Auseinandersetzung und mehrere Betrugsfälle halten die Behörden in Atem. In einem Fall wurden bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der Beginn der Woche war von einem Küchenbrand in der Lindenplan geprägt, der sich am Freitagmorgen gegen 8:30 Uhr ereignete. Anwohner konnten die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.
Am Mittwoch wurde auf dem Parkplatz der Goslarschen Höfe ein Mazda mit dem Kennzeichen GS beschädigt. Der Vorfall ereignete sich zwischen 8:00 und 20:00 Uhr, doch das verantwortliche Fahrzeug konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.
Am Donnerstagnachmittag gingen bei der Polizei mehrere Meldungen über betrügerische „Schock-Anrufe“ im Landkreis Goslar ein. Die Anrufer gaben sich als Ärzte aus und behaupteten fälschlicherweise, ein naher Angehöriger des Opfers sei schwer erkrankt – sie forderten Geld für eine angebliche Behandlung. In keinem der gemeldeten Fälle wurden Zahlungen geleistet.
Zwischen Freitag gegen 14:00 Uhr und Samstag gegen 9:00 Uhr entwendeten Diebe Kupferkabel im Wert von etwa 20.000 Euro aus einem Container auf einem Gewerbegelände in der Straße Im Granetal.
In den frühen Morgenstunden des Samstags kam es in der Marstallstraße zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein 22-jähriger Mann aus Salzgitter und ein 17-jähriger Jugendlicher aus Berlin gerieten zunächst in einen Streit, der schließlich in eine Schlägerei eskalierte. Gegen die Beteiligten wurden inzwischen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Die Polizei ermittelt derzeit in den Fällen des Brandes, der Sachbeschädigung, des Diebstahls und des Betrugs. Die Auseinandersetzung in der Marstallstraße hat bereits rechtliche Konsequenzen nach sich gezogen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und verdächtige Beobachtungen umgehend den Behörden zu melden.






