01 May 2026, 22:07

Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland

Ein führender Politiker der Grünen hat strengere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland gefordert. Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, bezeichnete die Zunahme von Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als inakzeptabel. Er rief Gesellschaft und Behörden auf, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Problem entschlossen anzugehen.

Von Notz äußerte sich nach Berichten über eine zunehmende Feindseligkeit gegenüber jüdischen Gemeinden in Deutschland. Er verurteilte scharf diejenigen, die die Handlungen der israelischen Regierung als Vorwand für Angriffe auf jüdische Menschen instrumentalisieren. Eine solche Argumentation sei, so von Notz, sowohl gefährlich als auch moralisch verwerflich.

Aktuelle Umfragen zeigen eine wachsende Verunsicherung unter jüdischen Gruppen. Mehr als zwei Drittel fühlen sich seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober in Deutschland weniger sicher. Der Politiker betonte, dass dieser Trend durch konsequentes Handeln umgekehrt werden müsse.

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Der Grünen-Politiker machte deutlich, dass die Bekämpfung des Antisemitismus keine Option, sondern eine grundlegende Verpflichtung sei. Er forderte nachhaltige Anstrengungen, um jüdisches Leben zu schützen und die Sicherheit im gesamten Land zu gewährleisten.

Von Notzs Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit, dem Antisemitismus in Deutschland entgegenzutreten. Angesichts der wachsenden Ängste vieler Jüdinnen und Juden stehen die Behörden unter Druck, zu handeln. Sein Appell für rechtliche und gesellschaftliche Maßnahmen spiegelt die breitere Forderung nach konkreten Schritten wider, um gefährdete Gemeinschaften zu schützen.

Quelle