05 May 2026, 06:12

Haßelmann greift Scholz an: "Führung wie ein abwesender Fußballer"

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Teilungen zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Haßelmann greift Scholz an: "Führung wie ein abwesender Fußballer"

Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, hat Bundeskanzler Olaf Scholz und die aktuelle Regierung scharf kritisiert. Zwar forderte sie keinen vorzeitigen Bruch der Koalition, doch verlangte sie deutlich bessere Ergebnisse für die Zukunft des Landes.

Haßelmann warf Scholz vor, hohe Erwartungen zu wecken, diese aber nicht zu erfüllen. Seine Führung verglich sie mit einem Fußballer, der nie wirklich auf dem Platz stehe. Die Grünen seien hingegen bereit, Verantwortung zu übernehmen und echten Fortschritt voranzutreiben, betonte sie.

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Auch Oppositionsführer Friedrich Merz geriet in ihre Kritik: Früher habe er Scholz als „Machtklempner“ gescholten – doch nun fehle ausgerechnet ihm selbst das nötige Geschick, um wirksam zu regieren. Trotz günstiger finanzieller Rahmenbedingungen habe die Regierung keinen klaren Plan, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, monierte Haßelmann.

Die Grünen, so die Politikerin, wollten konkrete Veränderungen – vor allem beim Ausstieg aus den fossilen Energien. Es sei sträflich, dass trotz starker wirtschaftlicher Ausgangslage so wenig erreicht worden sei. Schlechte Ergebnisse einfach hinzunehmen, ohne zu handeln, sei schlicht verantwortungslos.

Haßelmanns Äußerungen spiegeln die wachsende Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit wider. Die Grünen haben klar gemacht, dass sie bei Klima- und Infrastrukturprojekten schnelleren Fortschritt erwarten. Ob dieser Druck zu politischen Kurskorrekturen führt, bleibt abzuwarten.

Quelle