Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach 2:5-Debakel gegen Paderborn
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden schweren Dämpfer nach 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn
Nach der deutlichen 2:5-Heimniederlage gegen den SC Paderborn hat Trainer Stefan Leitl die Chancen auf den direkten Wiederaufstieg mit Hertha BSC faktisch begraben. Trotz dieses Rückschlags zeigt die Mannschaft inzwischen wieder Ansätze einer Besserung – darunter ein 1:1 gegen den VfL Bochum, durch das der Rückstand auf die Relegationsplätze auf sieben Punkte verkürzt wurde.
Die Niederlage gegen Paderborn markierte einen Wendepunkt für die Berliner. Leitl räumte offen ein, dass der direkte Aufstieg nicht mehr realistisch sei, und lenkte den Fokus stattdessen auf die Sicherung eines Relegationsplatzes. Seit dieser Pleite hat die Mannschaft jedoch wieder an Form gewonnen und drei der letzten vier Spiele für sich entschieden.
Sessa als Schlüsselfigur – Vertrag bis 2027, aber Konsistenz fehlt Kevin Sessa, in den vergangenen Wochen zu einer zentralen Figur avanciert, stand in den letzten vier Partien jeweils in der Startelf – auch bedingt durch die Verletzungspause von Kennet Eichhorn. Der Mittelfeldspieler, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, ist überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial für den Aufstieg hat, hatte jedoch mit mangelnder Konstanz und anhaltenden Verletzungsproblemen zu kämpfen. Zudem deutete Sessa an, dass der frühe Druck die Leistungen belastet haben könnte. Dennoch bekräftigte er seine volle Verbundenheit mit dem Verein und schloss einen vorzeitigen Abschied kategorisch aus.
Aktuell auf Platz 6 stehend, liegt Hertha BSC sieben Punkte hinter den Relegationsrängen. Zwar ist der direkte Aufstieg vom Tisch, doch die jüngste Leistungssteigerung nährt die Hoffnung auf einen späten Vorstoß in die Spitzengruppe.
Relegation als letzte Chance – Sessas Fokus und neue Entschlossenheit Hertha BSCs Aufstiegsambitionen hängen nun entscheidend von der Qualifikation für die Relegation ab. Mit Sessa als festem Bestandteil der Mannschaft und einer wiedererstarkten Kampfmoral werden die kommenden Spiele zeigen, ob der Sieben-Punkte-Rückstand noch aufgeholt werden kann. Entscheidend wird sein, ob die Berliner ihre Leistungsstärke bis zum Saisonfinale durchhalten können – und damit den Traum vom Aufstieg doch noch wahr machen.






