10 June 2026, 16:05

Krachs Steuerplan: Fünf Prozent Solidaritätsabgabe für Superreiche bis 2030

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krachs Steuerplan: Fünf Prozent Solidaritätsabgabe für Superreiche bis 2030

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuerplan vorgelegt. Er schlägt eine fünfprozentige Solidaritätsabgabe für Spitzenverdiener vor, um Bildung und Familienförderung zu finanzieren. Das Vorhaben soll das Vertrauen in die Partei wiederherstellen und die wachsende Ungleichheit in Deutschland bekämpfen.

Die als „Zukunfts-Solidaritätssteuer“ bezeichnete Abgabe würde auf Einkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen und 500.000 Euro für verheiratete Paare erhoben – allerdings nur bis 2030. Krach argumentiert, dass die Einnahmen Spielraum für Steuersenkungen schaffen und die öffentliche Unterstützung für Sozialreformen stärken könnten.

Er kritisierte geplante Sparmaßnahmen, die besonders vulnerable Gruppen wie Alleinerziehende, Rentner:innen und Studierende unverhältnismäßig belasten. Krach forderte die SPD auf, solche Kürzungen zu blockieren und damit die Stärke der sozialen Demokratie unter Beweis zu stellen.

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Zur Begründung verwies er auf die zunehmende Ungleichheit und die wachsende Zahl ultravermögender Personen in Deutschland. Der Vorschlag ist Teil seiner Bemühungen, der Partei wieder mehr Rückhalt zu verschaffen. Die Steuer soll bis 2030 Bildungs- und Familienprogramme finanzieren und durch die Belastung hoher Einkommen die Lasten für Geringverdiener verringern. Nun muss die SPD entscheiden, ob sie den Plan übernimmt.

Quelle