14 April 2026, 02:07

Krieg und Energiekrise treiben Deutsche in Discount-Supermärkte – Aldi profitiert massiv

Plakat mit der Aufschrift "Heidelberg - Produkte für Ernährung und Diät Heidelberg" zeigt verschiedene Lebensmittel und Verpackungen.

Krieg und Energiekrise treiben Deutsche in Discount-Supermärkte – Aldi profitiert massiv

Deutsche Verbraucher steigen auf Discount-Supermärkte um, da die Energiekosten steigen und weitere Preiserhöhungen drohen. Die Entwicklung trifft die großen Handelsketten hart – manche verlieren bereits wenige Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs Kunden. Analysten beschreiben den Wandel als sowohl rasant als auch ungewöhnlich.

Bereits innerhalb von drei Wochen nach Ausbruch des Konflikts verzeichneten Aldi Süd und Aldi Nord deutliche Zuwächse bei den Kundenzahlen. Der Marktanteil von Aldi Süd stieg um einen vollen Prozentpunkt, während Aldi Nord um 0,7 Punkte zulegte. Ein einziger Prozentpunkt Marktanteil entspricht in der Branche etwa 2 Milliarden Euro zusätzlichem Umsatz.

Gleichzeitig mussten traditionelle Supermärkte Verluste hinnehmen. Bei Edeka gingen die Kundenbesuche in der zwölften Woche im Vergleich zum Zeitraum vor dem Krieg um 0,6 Prozentpunkte zurück. Rewe verlor 0,7 Punkte, Kaufland 0,5 Punkte. Maarten Vander Beken von Accurat bezeichnete die Entwicklung als beispiellos und verwies darauf, wie schnell die Verbraucher ihr Einkaufsverhalten änderten.

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Der Trend zu Discountern spiegelt die wachsende finanzielle Belastung der Haushalte wider. Während die klassischen Supermarktketten mit sinkenden Besucherzahlen kämpfen, gewinnen die günstigen Anbieter an Boden. Sollte sich die Entwicklung fortsetzen, könnten die Umsatzeinbußen für die Branche in die Milliarden gehen.

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