Monatelange Vollsperrung: Frankfurter Südstrecke wird modernisiert
Wichtige Bahnstrecke im Süden Frankfurts für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April 2023 wird eine zentrale Bahnverbindung im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat stillgelegt. Die Sperrung dauert bis zum 15. Mai und betrifft die Strecke zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof, während dort dringend notwendige Modernisierungsarbeiten durchgeführt werden.
Im Rahmen der Bauarbeiten wird die marode Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße ersetzt. Zwei provisorische Brücken werden errichtet, um den Zugverkehr bis Ende 2027 aufrechtzuerhalten. Zudem sanieren die Bauteams eine Entflechtungsanlage in der Nähe des Bahnhofs Forsthaus, setzen neue Pfähle ein und verstärken die Fundamente.
Während der Vollsperrung werden Abschnitte des Bahndamms abgetragen und neue Pfahlgründungen eingebracht. Schwerlastkrane positionieren die provisorischen Brücken, während gleichzeitig die Vorbereitungen für die Widerlager der späteren Dauerkonstruktion beginnen.
Die Bauarbeiten führen zu erheblichen Änderungen im Fahrplan: Die RB58-Züge am Tag werden über Frankfurt-Louisa umgeleitet, während die Nachtverbindungen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk komplett entfallen. Die RE59-Linie, die Frankfurt-Ost mit dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen verbindet, wird für die Dauer der Arbeiten eingestellt. Auch einige Früh- und Spätverbindungen im Fernverkehr müssen ausfallen oder fallen teilweise aus.
Ziel der sechswöchigen Sperrung ist die Modernisierung der kritischen Infrastruktur auf dieser stark frequentierten Strecke. Zwar ermöglichen die Behelfsbrücken einen eingeschränkten Betrieb, doch müssen Fahrgäste mit Verspätungen und Umleitungen rechnen, bis die Arbeiten Mitte Mai abgeschlossen sind.






