Neu-Isenburgs Wirtschaft wächst 2025 mit Rekordgründungen und höherer Kaufkraft
Ella WagnerNeu-Isenburgs Wirtschaft wächst 2025 mit Rekordgründungen und höherer Kaufkraft
Neu-Isenburg verzeichnete 2025 ein stetiges Wirtschaftswachstum, geprägt von mehr Unternehmensgründungen und steigenden Gewerbesteuereinnahmen. Auch die Kaufkraft der Stadt lag über dem Bundesdurchschnitt – ein Zeichen für eine robuste lokale Wirtschaft. Neue Unternehmen und ein wachsender Einwohnerstand markierten ein weiteres erfolgreiches Jahr.
Die Zahl der gemeldeten Betriebe in Neu-Isenburg stieg 2025 um 2,4 % auf 6.969. Darunter waren 765 Neugründungen, was einem Anstieg von 8,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Mehrere namhafte Unternehmen wie SAIC Motor Deutschland, Envisics und Kerry Ingredients nahmen ihren Standort in der Stadt.
Lokale Unternehmen steuerten rund 88,8 Millionen Euro an Gewerbesteuern bei – ein Plus von 28,6 % im Vergleich zum Vorzehnt. Dennoch sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten leicht um 2,5 % auf 34.058. Neu-Isenburg blieb zudem ein wichtiger Pendlerknotenpunkt: Täglich kamen 30.428 Menschen zur Arbeit in die Stadt, was einen Nettoüberschuss von 16.938 Berufspendlern ergab.
Die Kaufkraft pro Einwohner lag bei durchschnittlich 31.172 Euro – 5,5 % über dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung moderat um 0,7 % auf 41.546 Einwohner bis Jahresende.
Die Wirtschaft Neu-Isenburgs festigte sich 2025 weiter, getrieben von zunehmender Unternehmensaktivität und höheren Steuereinnahmen. Die überdurchschnittliche Kaufkraft und der Zuzug neuer Firmen deuten auf anhaltendes Wachstum hin. Allerdings zeigt der leichte Rückgang bei den Beschäftigtenzahlen, dass die Stadt vor Herausforderungen bei der Sicherung stabiler Arbeitsplätze steht.






