30 March 2026, 02:05

Neuer Mönchengladbacher Polizeichef will mit Prävention und Technik Sicherheit stärken

Ein Polizeiabzeichen mit der Aufschrift "Polizeipräsident" auf einem weißen Hintergrund.

Neuer Mönchengladbacher Polizeichef will mit Prävention und Technik Sicherheit stärken

Stephan Zenker hat das Amt des neuen Polizeichefs von Mönchengladbach übernommen. Seine offizielle Vereidigung findet am 30. April 2023 statt und markiert den Beginn seiner Amtszeit. Er folgt auf Mathis Wiesselmann, der an diesem Tag im Rahmen einer Abschiedsveranstaltung geehrt wird.

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Zenker tritt sein Amt mit klarem Fokus auf öffentliche Sicherheit und Vertrauen an. Seine oberste Priorität liegt darin, Brennpunkte der Kriminalität und Gebiete, in denen sich Anwohner unsicher fühlen, gezielt anzugehen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, plant er, die präventive Streifenarbeit auszubauen – ein Ansatz, der die sichtbare Präsenz von Beamten in Problemvierteln stärkt.

Der Aufbau enger Verbindungen zu lokalen Verantwortungsträgern und Sicherheitspartnern ist ein weiterer zentraler Baustein seiner Strategie. Zenker betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Mönchengladbacher Zivilgesellschaft und anderen Behörden. Gleichzeitig fühlt er sich den 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter seinem Kommando am Polizeihauptquartier der Stadt tief verbunden.

Auch moderne Polizeitechnik wie Körperkameras unterstützt Zenker. Er ist überzeugt, dass diese dazu beitragen können, angespannte Situationen zu deeskalieren, und wird sich für deren Einführung einsetzen. Seine Entscheidung, in den Polizeidienst einzutreten, wurzelt in einem starken Gerechtigkeitsempfinden und den vielfältigen Möglichkeiten, die der Beruf bietet.

Der scheidende Polizeichef Mathis Wiesselmann wird während der Übergabezeremonie für seine Verdienste gewürdigt. Zenkers Vorgehen entspricht dabei einem übergeordneten Trend in Nordrhein-Westfalen: Städte wie Brühl, Bergheim und Erftstadt haben Körperkameras für kommunale Ordnungskräfte entweder bereits eingeführt oder prüfen deren Einsatz. Brühl beschaffte Kameras im Wert von 15.200 Euro, setzte deren Nutzung jedoch wegen rechtlicher Prüfungen aus. Bergheim plant den Kauf in diesem Jahr, vorbehaltlich der Klärung von IT- und Datenschutzfragen. Erftstadt befindet sich noch in der Evaluierungsphase.

Zenkers Führung wird darauf abzielen, die Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig das Vertrauen in der Bevölkerung zu stärken. Seine Unterstützung für Körperkameras steht im Einklang mit regionalen Bestrebungen, die Polizeiarbeit durch Technologie zu verbessern. Der Wechsel leitet ein neues Kapitel für die Mönchengladbacher Polizei unter seiner Leitung ein.

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