12 April 2026, 20:06

Oscars 2024: Koreanische Tradition trifft auf moderne Choreografie in spektakulärer Show

Eine Gruppe von Menschen, die einen traditionellen koreanischen Tanz auf einer Bühne mit Scheinwerfern darüber und Pflanzen darunter aufführen, vor einem großen Bildschirm im Hintergrund

Oscars 2024: Koreanische Tradition trifft auf moderne Choreografie in spektakulärer Show

Die 98. Academy Awards rückten koreanisches Kulturerbe in den Fokus – mit einer Aufführung von Golden aus dem Film KPop Demon Hunters. Die Choreografie verband traditionelle und moderne Elemente und wurde gemeinsam von der US-amerikanischen Choreografin Mandy Moore und der koreanischen Künstlerin Jung Da-eun inszeniert. Traditionelle Perkussionsmusik der Gruppe Oolim bildete den Rahmen für eine optisch beeindruckende Hommage.

Jung Da-eun, eine in Korea geborene Choreografin, spielte eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Auftritts. Sie beriet bei Kostümen, Make-up, Musik und Gesang und sorgte so für Authentizität bis ins kleinste Detail. Ihr Ansatz spiegelt eine größere Mission wider: die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart sowie von östlichen und westlichen Bewegungstraditionen.

Auf der Bühne trat sie als eine von drei "uralten Jägerinnen" auf und verkörperte damit die Verschmelzung von Tradition und Innovation. Die Darbietung selbst verband koreanische Perkussion mit zeitgenössischem Tanz – ein Stil, den Jung bereits in früheren Werken wie Byoul und Norri erforscht hat. Auch diese Stücke verschmelzen koreanischen und modernen Tanz und unterstreichen ihre Überzeugung, dass eine aktive Auseinandersetzung mit Tradition kulturelle Aneignung verhindert.

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Die Zusammenarbeit mit Mandy Moore brachte eine internationale Perspektive ein, doch Jungs Einfluss bewahrte die Aufführung in ihrer koreanischen Identität. Ihre Arbeit sprengt weiterhin Grenzen und beweist, dass Tradition im modernen Erzählstil lebendig bleiben kann.

Der Oscar-Auftritt war ein seltener Moment, in dem koreanische Kultur im Mittelpunkt einer globalen Veranstaltung stand. Durch die Verbindung uralter Rhythmen mit moderner Choreografie bot die Darbietung eine frische Interpretation von Kulturerbe. Jung Da-euns Beitrag stellt sicher, dass solche Traditionen dynamisch und relevant bleiben.

Quelle