05 May 2026, 08:07

Peaches rockt das Donaufestival mit provokanter Queer-Power und frechen Beats

Ein Konzertplakat mit einer Frau in einem langen, hochgeschlossenen, ärmellosen Kleid und einem Mann in einem Anzug, der hinter ihr steht und die Arme verschränkt, beide mit ernsten Gesichtern.

Peaches rockt das Donaufestival mit provokanter Queer-Power und frechen Beats

Peaches rockte das Donaufestival in Krems mit ihrem frechen, kompromisslosen Stil – und ließ ein begeistertes Publikum zurück. Die 26-jährige Veteranin des Electro-Rap feierte in ihren Texten weibliche Körper und sexuelle Selbstbestimmung mit ihrer gewohnten Unerschrockenheit. Ihr aktuelles Album No Lube So Rude stilisiert sie zur „postmenopausalen Queer-Ikone“ – einen Titel, den sie auf der Bühne mit provokanter Leichtigkeit ausfüllte.

Die kanadische Künstlerin macht seit ihrem Debüt im Jahr 2000 Musik und verbindet dabei elektronische Beats mit scharfem Rap-Flow. In Krems dominierte sie die Bühne mit Texten, die persönliche Freiheit und körperliche Autonomie feiern. Ihre Performance umfasste eindrucksvolle visuelle Effekte, etwa die Explosion eines undefinierbaren Körperteils über die Bühne projiziert. Zudem trug sie einen Schamhaar-Toupet, der über ihren Brustwarzen klebte – eine Geste, die perfekt zu ihrem furchtlosen Umgang mit Sexualität und Identität in ihrem Werk passt.

Das Publikum reagierte mit Begeisterung, von langjährigen Fans bis hin zu Neuentdeckern. Ein mittelalter Mann in der Menge, fast zwei Meter groß, verfolgte das Spektakel mit kaum gezügelter Euphorie. Um ihn herum jubelten andere, während Peaches über Begierde und Selbstermächtigung rappte – ihre Stimme durchdrang die Musik mit einer Mischung aus Freude und Trotz.

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Ihr Auftritt beim Donaufestival unterstrich einmal mehr ihren Ruf, Grenzen mit Humor und Selbstbewusstsein zu sprengen. Die Show präsentierte Songs von No Lube So Rude, einem Album, das ihre jahrzehntelange Karriere fortführt, Normen herauszufordern. Die Fans verließen das Festival mit ihren Botschaften von Autonomie und Lebensfreude noch im Ohr.

Quelle