06 May 2026, 05:14

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell und modularer Bauweise

Außenansicht des Deutschen Bank-Hauptsitzes in Frankfurt, Deutschland, mit einem großen Gebäude mit vielen Fenstern, umgeben von städtischer Infrastruktur und Grünflächen unter einem bewölkten Himmel.

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell und modularer Bauweise

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Dieser Schritt markiert eine Wende in einem Segment, das bisher kaum von großen institutionellen Investoren bedient wurde. Das Unternehmen will Wohnhäuser in Pendlerregionen nahe großer Städte entwickeln und vermieten.

Der deutsche Immobilienmarkt hat an Fahrt verloren – Bauträger kämpfen mit der Finanzierung, da Vorverkäufe zunehmend ausbleiben. Um diese Lücke zu schließen, springen Großinvestoren wie PGIM ein und garantieren einen Teil der Vorverkäufe. Im Gegenzug sichern sie sich günstigere Einstiegspreise.

PGIM setzt auf modularen Wohnungsbau und plant, die Reihenhäuser zu Kosten zwischen 1.900 und 2.000 Euro pro Quadratmeter zu errichten. Statt die Objekte zu verkaufen, konzentriert sich das Unternehmen auf langfristige Vermietung. Die monatlichen Mieten sollen zwischen 1.700 und 1.800 Euro pro Haus liegen – umgerechnet 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter.

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Besonders vielversprechend erscheinen dem Unternehmen die Speckgürtel um Deutschlands Großstädte. Durch die Fokussierung auf diese Regionen will PGIM die Nachfrage nach bezahlbarem, hochwertigem Mietwohnraum bedienen.

Der Markteintritt von PGIM könnte die Finanzierung und Vermietung von Einfamilienhäusern in Deutschland grundlegend verändern. Mit modularer Bauweise und langfristigen Mietverträgen strebt das Unternehmen stabile Wohnlösungen an. Gleichzeitig könnte die Strategie Bauträgern entlasten, die unter schwierigen Finanzierungsbedingungen leiden.

Quelle