07 May 2026, 00:10

Polizei deckt bei Lkw-Kontrollen schwere Mängel und Fälschungen auf

Alter rostiger Lastwagen auf einem Feld mit Bäumen und klarem blauen Himmel, der Anzeichen von längerer Witterungseinwirkung zeigt.

Polizei deckt bei Lkw-Kontrollen schwere Mängel und Fälschungen auf

Polizeikontrollen an zwei deutschen Rastplätzen förderten am Wochenende zahlreiche Verstöße von Lkw-Fahrern zutage. Fünf Lastwagen wurden wegen schwerwiegender technischer Mängel oder unzureichend gesicherter Ladung sofort stillgelegt. Zudem deckten die Behörden gefälschte Dokumente und wiederholte Verstöße gegen Lenkzeiten auf.

Die Überprüfungen fanden auf dem Rastplatz Fuchsgrund und am Autohof Gütersloh Nord statt. Beamte arbeiteten dabei mit anderen Behörden zusammen, um Fahrzeuge und Papiere zu kontrollieren. Ein litauischer Fahrer wurde angehalten, nachdem Inspektoren an der Achse seines Anhängers schwere Rostschäden festgestellt hatten. Zudem präsentierte er einen gefälschten ukrainischen Führerschein und hinterlegte eine Kaution von 600 Euro im Rahmen eines Strafverfahrens.

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Ein 43-jähriger polnischer Fahrer musste ebenfalls eine Kontrolle über sich ergehen lassen, nachdem seine Behälter für Gefahrgüter als unsicher eingestuft wurden. Er zahlte 2.000 Euro als Sicherheit für Ordnungswidrigkeiten, während vier Verlader, die für die Ladungssicherung verantwortlich waren, nun mit eigenen Verfahren rechnen müssen. Am Autohof Gütersloh Nord wurde ein weiterer polnischer Fahrer gestoppt, nachdem die Prüfer abgenutzte Bremsbeläge und ein korrodiertes Druckluftreservoir im Bremssystem entdeckt hatten. Auch das deutsche Unternehmen, das den Anhänger betreibt, muss sich wegen der technischen Mängel verantworten.

Die meisten Verstöße betrafen jedoch soziale Vorschriften: Viele Fahrer hatten vorgeschriebene Ruhezeiten missachtet oder die zulässigen Fahrzeiten überschritten. Unzureichend gesicherte Ladung war ein weiteres häufiges Problem – mehrere Lkw transportierten ungesicherte Fracht.

Bei den Kontrollen wurden fünf Fahrer vorläufig von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Insgesamt wurden Kautionen in Höhe von 2.600 Euro eingezogen, und es wurden mehrere Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Sowohl Speditionen als auch Transportunternehmen müssen sich nun wegen der festgestellten Verstöße weiteren Prüfungen stellen.

Quelle