21 April 2026, 02:05

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf altem Papier, mit Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland.

Regierung prüft Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt

Die deutsche Regierungskoalition prüft die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen im Haushalt. Derzeit können Haushalte bis zu 1.200 Euro pro Jahr für Handwerkerkosten von der Steuer absetzen. Die mögliche Änderung hat sowohl unter Politikern als auch in der Wirtschaft Diskussionen ausgelöst.

Die bestehende Steuererleichterung ermöglicht es privaten Haushalten, 20 Prozent der förderfähigen Handwerkerkosten von der Einkommensteuer abzusetzen. Die Abzugsfähigkeit ist auf maximal 6.000 Euro an Kosten begrenzt, was einem jährlichen Höchstbetrag von 1.200 Euro entspricht. Die Regelung soll Haushaltsinstandhaltungen und Modernisierungen fördern.

Abgeordnete der Koalition haben begonnen, mit Wirtschaftsverbänden zu beraten, um die möglichen Folgen einer Streichung der Vergünstigung zu bewerten. Führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geben jedoch an, über keine konkreten Pläne zur Abschaffung informiert worden zu sein. Das Bundesfinanzministerium hat sich unterdessen geweigert, Stellung zu nehmen, ob der Steuerbonus tatsächlich in Gefahr ist.

Falls die Förderung entfällt, würden Haushalte eine finanzielle Entlastung für Reparaturen und Sanierungen verlieren. Die Entscheidung könnte zudem Handwerker und kleine Unternehmen treffen, die von dieser Nachfrage abhängen. Bisher gibt es noch keine offizielle Bekanntgabe.

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