17 April 2026, 14:11

"Richi"-Meme löst juristischen Streit zwischen Familie und Influencer Zeki aus

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd hält ein Mikrofon und steht selbstbewusst vor einer Wand, er scheint ein Komiker zu sein.

"Richi"-Meme löst juristischen Streit zwischen Familie und Influencer Zeki aus

Der virale Spruch "Richi", durch Hermann Schönbächler bekannt geworden, hat eine juristische Auseinandersetzung ausgelöst, nachdem seine Familie die Entfernung von Merchandise-Artikeln mit dem Zitat gefordert hatte. Der Ausdruck, der durch den Influencer Zeki in seinen Comedy-Soundboxes populär wurde, löste eine Welle an Fan-Produkten aus – viele davon wurden nach dem Einschreiten der Familie inzwischen aus dem Sortiment genommen.

Die Familie Schönbächler hatte Zeki zunächst aufgefordert, den "Richi"-Meme nicht mehr in seinen Soundboxes zu verwenden. Zudem verlangte sie ein Ende des öffentlichen Hypes um den Spruch und bat um Respekt sowie Privatsphäre für ihre Kinder. Die Familie bestätigte, niemals eine Erlaubnis für die kommerzielle Nutzung des Zitats erteilt zu haben und auch keine Zahlungen von Zekis Produkten erhalten zu haben.

Große Schweizer Händler wie Galaxus und Brack reagierten und nahmen entsprechende Artikel – darunter Socken und Kinderbücher – aus ihrem Sortiment. Brack zog zudem Zekis Soundboxes zurück, während Galaxus die aktualisierte Version weiterhin anbietet – vorausgesetzt, der Produzent Swissmeme verfügt über die notwendigen Rechte.

Zeki bestätigte unterdessen, dass die neue Soundbox den "Richi"-Meme nicht mehr enthält und alle Produkte nun den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Allerdings verkauft er noch Restbestände der älteren Versionen. Der Influencer zeigte sich zudem offen für eine Zusammenarbeit mit der Familie Schönbächler und hat bereits direkt Kontakt aufgenommen.

Der Streit entstand, nachdem Hermann Schönbächlers Ausspruch zum viralen Hit wurde und sich in Memes und Merchandise-Artikeln verbreitete. Zekis Soundboxes, die den Spruch enthielten, befeuerten die Popularität weiter, bis die Familie die unautorisierte Nutzung stoppte.

Durch das Einschreiten der Familie Schönbächler wurden die meisten "Richi"-Produkte bei großen Händlern entfernt. Zekis aktualisierte Soundboxes kommen ohne den Meme aus, während ältere Bestände noch erhältlich sind. Der Fall zeigt die rechtlichen und ethischen Herausforderungen auf, wenn virale Inhalte mit dem Recht auf Privatsphäre kollidieren.**

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