06 May 2026, 14:16

Schnieder verteidigt Spritrabatt trotz drohender Kerosin-Engpässe in der Luftfahrt

Ein Jahr Schneider, aber keine Partystimmung

Schnieder verteidigt Spritrabatt trotz drohender Kerosin-Engpässe in der Luftfahrt

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat den umstrittenen zweimonatigen Kraftstoffrabatt verteidigt – trotz wachsender Sorgen über mögliche Kerosin-Engpässe in der Luftfahrt. Zwar sind Deutschlands Kerosinreserven derzeit noch stabil, doch Schnieder lehnt drastische Einschnitte beim Verbrauch ab und weist Forderungen nach weiteren Sparmaßnahmen zurück.

Den Vorschlag von Greenpeace, den Kerosinverbrauch um 38 Prozent zu senken, wies der Minister ebenso zurück wie die Idee eines Tempolimits zur Kraftstoffeinsparung. Die bisherigen Maßnahmen seien ausreichend, betonte er.

Stattdessen hob Schnieder Fortschritte im Schienenverkehr hervor: Sein Notfallprogramm habe Züge sauberer und sicherer gemacht. Besonders lobte er die Arbeit von Deutsche-Bahn-Chefin Evelyn Palla, die den Konzern umstrukturiert. Ab kommendem Jahr soll ein neues Trassenpreismodell gelten, während eine langfristige Eigentumsregelung für die Deutsche Bahn weiterhin offen bleibt.

Obwohl es aktuell keine Versorgungsengpässe in Deutschland gibt, warnte Schnieder vor möglichen physischen Kraftstoffknappheiten. Eine Verlängerung des Spritrabatts schloss er nicht aus, falls die Spannungen auf dem Ölmarkt anhalten. Bereits jetzt fahren viele Autofahrer langsamer, und mehr Menschen steigen auf öffentliche Verkehrsmittel um.

Die Kerosinreserven Deutschlands sind zwar derzeit gesichert, doch durch Schnieders Weigerung, den Verbrauch zu drosseln oder strengere Vorgaben zu machen, bleiben Risiken für die zukünftige Versorgung bestehen. Sollte die Markinstabilität anhalten, könnte der Kraftstoffrabatt verlängert werden, während die Bahnreform unter der Umstrukturierung der Deutschen Bahn voranschreitet.

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