23 April 2026, 18:07

Spritpreise sinken ab Mai – doch reicht die Entlastung für alle?

Eine lange Reihe von Taxis, die an einer belebten Straße in Berlin, Deutschland, geparkt sind, mit Fahrradfahrern und Fußgängern auf dem Gehweg, flankiert von Bäumen und Laternenpfählen und Gebäuden, einem Bogen und einem Turm im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Spritpreise sinken ab Mai – doch reicht die Entlastung für alle?

Spritpreise in Deutschland sollen ab Mai zwei Monate lang sinken

Die Bundesregierung hat eine vorübergehende Steuersenkung angekündigt, um Autofahrer und Unternehmen zu entlasten. Kritiker fordern jedoch weitere Maßnahmen, um Menschen zu unterstützen, die mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen.

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Das Parlament wird voraussichtlich bald einen Steuerrabatt von etwa 17 Cent pro Liter auf Diesel und Benzin beschließen. Die Ermäßigung gilt vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Falls die Ersparnis vollständig an der Zapfsäule weitergegeben wird, könnten Autofahrer und Unternehmen insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro sparen.

Die zweimonatige Steuerentlastung wird die Bundesregierung voraussichtlich ähnlich viel kosten wie die Finanzierung des Deutschlandtickets für das Jahr 2026. Derzeit fließen jährlich 1,5 Milliarden Euro in das ÖPNV-Förderprogramm. Ob der Spritrabatt über Juni hinaus verlängert wird, steht noch nicht fest.

Der Sozialverband Deutschland (VdK) fordert umfassendere Hilfsmaßnahmen. Er schlägt einkommensabhängige Direktzahlungen, höhere Regelsätze in der Grundsicherung sowie gezielte Unterstützung für Haushalte mit niedrigem Einkommen vor. Nach Ansicht des VdK reicht der Spritrabatt allein nicht aus, um die Belastungen durch stark gestiegene Preise für sozial Schwache auszugleichen.

Die vorübergehende Senkung der Kraftstoffsteuer soll die Kosten für Autofahrer und Unternehmen in den kommenden zwei Monaten verringern. Falls sie wie geplant umgesetzt wird, bringt sie kurzfristige Entlastung an der Tankstelle. Gleichzeitig wächst der Druck auf die Regierung, mit weiteren Maßnahmen die allgemeine Teuerung zu bekämpfen.

Quelle