Steinmeier ruft zum ersten "Ehrenamtstag" für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt auf
Greta SchneiderSteinmeier ruft zum ersten "Ehrenamtstag" für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt auf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen jährlichen „Ehrenamtstag“ ins Leben gerufen, um an den Tag des Grundgesetzes zu erinnern und das bürgerliche Engagement zu fördern. In einer Rede zum Jubiläum des Grundgesetzes rief er die Bürgerinnen und Bürger auf, sich in freiwilliger Arbeit und Gemeinschaftsprojekten einzubringen. Die Initiative soll durch gemeinsames Handeln den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Steinmeier kündigte die neue Tradition während eines Besuchs im Prinzessinnengarten, einem Berliner Gemeinschaftsgarten, an. Dort pflanzte er Zucchinisetlinge und betonte die Bedeutung praktischen Engagements. Später bezeichnete er das Grundgesetz als „Grundpfeiler der deutschen Einheit und des sozialen Zusammenhalts“.
Der Bundespräsident warb für einen Tag des gemeinsamen Handelns und erklärte: „Es soll ein Tag sein, an dem wir uns vornehmen, etwas gemeinsam zu tun – für andere und für unser Land.“ Er unterstrich, dass Demokratie dann gedeiht, wenn Menschen Initiative ergreifen, und fügte hinzu: „Sie braucht Menschen, die die Ärmel hochkrempeln.“
Über die Symbolik hinaus hofft Steinmeier, dass der Tag vor allem junge Menschen motiviert, sich im Ehrenamt zu engagieren – sei es durch Online-Nachhilfe oder lokale Projekte. Zwar handelt es sich nicht um einen gesetzlichen Feiertag, doch der Ehrenamtstag soll zu einer wiederkehrenden Gelegenheit für Reflexion und gemeinschaftliches Handeln werden.
Der erste Ehrenamtstag fällt mit dem Jubiläum des Grundgesetzes zusammen und wirbt für aktives Bürgertum. Steinmeiers Besuch im Prinzessinnengarten unterstrich die praktische Seite des gesellschaftlichen Engagements. Die Initiative soll nun zu einer jährlichen Tradition des Ehrenamts und der gemeinsamen Anstrengung heranwachsen.






