01 May 2026, 04:07

"Take Back the Night" in Berlin-Kreuzberg: Tausende demonstrieren gegen Hass und Diskriminierung

Eine große Gruppe von Menschen marschiert bei einer Pride-Veranstaltung in Berlin, die ein Banner mit der Aufschrift "Happy Pride March Berlin" trägt, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

"Take Back the Night" in Berlin-Kreuzberg: Tausende demonstrieren gegen Hass und Diskriminierung

Über 2.000 Menschen demonstrierten in Berlin-Kreuzberg bei "Take Back the Night" am Vorabend des 1. Mai

Mehr als 2.000 Menschen zogen am Vorabend des 1. Mai durch Berlin-Kreuzberg, um an der jährlichen Take Back the Night-Demonstration teilzunehmen. Die Kundgebung, die sich gegen rassistische, queerenfeindliche und frauenverachtende Belästigung richtete, versammelte eine angespannte, aber entschlossene Menge, die durch das Viertel marschierte.

Die Demonstration startete am Kottbusser Damm und führte in Richtung Köpenicker Straße. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf etwa 2.600 Personen; die Veranstalter beendeten die Kundgebung rund zehn Minuten früher als geplant. Während des gesamten Marsches blieb die Stimmung spürbar aufgeladen.

In Einzelfällen wurden Feuerwerkskörper gezündet, und Gegenstände flogen in Richtung der Einsatzkräfte. Die Behörden meldeten vier Fälle von Sachbeschädigung, darunter an Privatfahrzeugen und Polizeifahrzeugen. Eine Person wurde festgenommen, weil sie angeblich einen Beamten beleidigt haben soll.

Die Protestaktion fiel mit einer verstärkten Polizeipräsenz in ganz Berlin zusammen. Rund 1.800 Beamte waren am Donnerstag und in der Walpurgisnacht im Einsatz, um die öffentliche Ordnung zu überwachen. Die Teilnehmer hatten zuvor erklärt, sie wollten "uns zurückholen, was uns rechtmäßig gehört" – ein Aufbegehren gegen Konformität und eine Verurteilung struktureller Unterdrückung.

Der Take Back the Night-Marsch endete ohne schwere Verletzungen, hinterließ jedoch eine Spur kleinerer Zwischenfälle. Die Polizei prüft weiterhin die Vorfälle, während die Organisatoren ihre Entschlossenheit betonten, Belästigung und Ungleichheit im öffentlichen Raum entgegenzutreten.

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