Thüringer Bündnis kämpft für gerechte Mobilitätswende im ländlichen Raum
Greta SchneiderThüringer Bündnis kämpft für gerechte Mobilitätswende im ländlichen Raum
In Thüringen hat sich ein Bündnis verschiedener Gruppen für dringende Reformen eingesetzt, um den öffentlichen Nahverkehr in der gesamten Region zu verbessern. Das Bündnis für eine sozial gerechte Verkehrs- und Mobilitätswende fordert bessere Finanzierung, Arbeitsbedingungen und Angebote – insbesondere in ländlichen Gebieten, wo die Versorgung weiterhin stark eingeschränkt ist.
Das Bündnis ruft Bund und Länder auf, die seit langem bestehende Unterfinanzierung der regionalen Verkehrsnetze zu beheben. Es argumentiert, dass Busse und Bahnen zuverlässiger, flächendeckend verfügbar und vollständig barrierefrei sein müssen – mit besonderem Fokus auf ländliche Gemeinden, die oft abgehängt werden.
Faire Löhne und stabile Arbeitsverhältnisse für Beschäftigte im Verkehrssektor sind eine weitere zentrale Forderung. Das Bündnis betont, dass der öffentliche Nahverkehr von den Menschen abhängt, die die Dienstleistungen täglich aufrechterhalten. In Solidarität mit den Mitarbeitenden, die sich für bessere Bedingungen einsetzen, besteht es darauf, dass angemessene Bezahlung entscheidend ist, um grundlegende Verkehrsverbindungen zu sichern.
Über Busse und Bahnen hinaus setzt sich die Gruppe auch für mehr Investitionen in die Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur ein. Langfristige Mittelaufstockungen seien nötig, um das Angebot auszubauen und sicherzustellen, dass keine Region Thüringens ohne ausreichende Verkehrsanbindung bleibt.
Die Vorschläge des Bündnisses zielen auf ein inklusiveres Verkehrssystem in Thüringen ab. Ohne verbesserte Finanzierung und Arbeitsbedingungen drohen ländliche Gebiete noch weiter bei der Versorgung mit zuverlässigen Verkehrsmitteln zurückzufallen. Die Gruppe macht deutlich, dass sowohl sofortiges Handeln als auch nachhaltige Investitionen erforderlich sind.






