22 March 2026, 14:06

Thüringer Landwirte erhalten 32 Millionen Euro für Artenschutz und Klimaschutzprojekte

Ein Feld mit hohem Gras und verstreuten Wildblumen, darunter Klatschmohn, unter einem sichtbaren Himmel.

Förderung für Naturschutz auf dem Bauernhof - Thüringer Landwirte erhalten 32 Millionen Euro für Artenschutz und Klimaschutzprojekte

Landwirte in Thüringen haben rund 32 Millionen Euro an Fördermitteln erhalten, um den Umwelt- und Klimaschutz zu stärken. Das Geld fließt in Projekte wie die Aufwertung von Lebensräumen für Wildtiere und die nachhaltige Bewirtschaftung von Grünland. Über 1.500 landwirtschaftliche Betriebe in der Region beteiligen sich an dem Programm.

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Die Mittel stammen aus dem Kulturlandschaftsprogramm, das vor allem durch EU-Fördergelder für die ländliche Entwicklung finanziert wird. Sie decken Maßnahmen auf etwa 180.000 Hektar Fläche ab. Dazu gehört unter anderem die Anlage von Blühstreifen für Insekten und Feldvögel auf rund 900 Hektar.

Mehr als 4 Millionen Euro sind für die extensive Grünlandbewirtschaftung vorgesehen, etwa durch Schafhaltung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz des Rotmilans, eines Greifvogels, dessen Bestände genau beobachtet werden. Vor dieser Förderung gab es in Thüringen im Durchschnitt 250 Brutpaare pro Jahr – das geht aus Daten der Thüringer Landesanstalt für Vogelkunde (2018–2022) hervor.

Agrarministerin Colette Boos-John (CDU) betonte das Engagement der Landwirte für Natur und Artenvielfalt. Sie unterstrich, dass verlässliche finanzielle Unterstützung entscheidend sei, um diese Anstrengungen fortzuführen.

Die Förderung wird den Naturschutz auf Thüringens Acker- und Grünflächen ausweiten. Projekte wie Blühstreifen und Grünlandmanagement sollen die Lebensräume für Arten wie den Rotmilan verbessern. Die Initiative zeigt die wachsende Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz in der Region.

Quelle