TikTok-Star Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
Matteo WolfTikTok-Star Sai erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus
TikTok-Star und Fußball-Influencer Sai hat mit einer aktuellen Äußerung für Diskussionen gesorgt, nachdem er Mainz in einem kürzlichen Video als „tote Stadt“ bezeichnete. Der Content-Creator mit 925.000 Followern besuchte die Stadt anlässlich des Länderspiels Deutschland gegen Finnland – doch seine Erfahrungen dort fielen vernichtend aus.
Sai reiste am Sonntag von München nach Mainz an, um das internationale Fußballspiel zu besuchen. Doch bereits die Anreise gestaltete sich problematisch: Von maroden Straßen und verwirrenden Umleitungen frustriert, beschrieb er die Stadt als ein „Labyrinth“.
Doch die Enttäuschungen häuften sich. Bei der Suche nach einer Mahlzeit stieß er auf weitere Hindernisse und musste sich schließlich mit einem Döner für acht Euro begnügen – der ihm laut eigener Aussage „tödliche Magenkrämpfe“ bescherte. Diese Erlebnisse veranlassten ihn dazu, Mainz in seinem Video vom Juni als „tote Stadt“ zu bezeichnen, scherzte sogar, „dass es hier nicht mal Geister gebe“.
Der unter dem Titel „Nein zu Mainz“ veröffentlichte Clip löste schnell Reaktionen aus. Einige Nutzer stimmten Sai in seiner harschen Kritik zu, andere verteidigten die Stadt. Ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hat, bestätigte Teile von Sais Schilderungen. Viele jedoch widersprachen vehement – insbesondere seiner pauschalen Aussage, die Einheimischen hätten „kein Recht, sich zu äußern“.
Das Video spaltet die Meinungen im Netz: Während die einen Sais Darstellung von Mainz unterstützen, üben andere scharfe Kritik. Die Infrastruktur der Stadt, das kulinarische Angebot und die allgemeine Atmosphäre stehen seitdem im Mittelpunkt der Debatte. Die Diskussion hält in den Kommentaren unter seinem Post weiter an.






