Uli Hoeneß greift SPD in der Regierungskrise scharf an – und warnt vor AfD-Machtzuwachs
Matteo WolfUli Hoeneß greift SPD in der Regierungskrise scharf an – und warnt vor AfD-Machtzuwachs
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD im Zuge der politischen Krise in Deutschland scharf angegriffen. Er warf der Partei vor, die Stabilität der Bundesregierung zu untergraben, und warnte vor verheerenden Folgen, sollte die Koalition scheitern.
Besonders kritisierte Hoeneß die SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas, die er in der aktuellen Lage als wenig hilfreich bezeichnete. Seiner Ansicht nach verspielt der SPD-Partner von Bundeskanzler Friedrich Merz die letzte Chance der Partei, regierungsfähig zu bleiben.
Auch Vizekanzler Lars Klingbeil musste sich Vorwürfe gefallen lassen. Hoeneß argumentierte, Klingbeil habe größere Probleme mit den inneren Konflikten der SPD als mit der CDU. Der linke Flügel der Partei blockiere Fortschritte, indem er Ideologie über Regierungsverantwortung stelle, so Hoeneß.
Seine Warnungen richteten sich jedoch nicht nur gegen die SPD. Sollte die Regierung zerbrechen, fürchtet er einen Machtzuwachs der rechtsextremen AfD – ein Szenario, das er als „absolute Katastrophe“ für Deutschland bezeichnete.
Hoeneß’ Äußerungen stellen die SPD in den Mittelpunkt der Regierungskrise. Er macht die inneren Zerwürfnisse und die ideologische Ausrichtung der Partei für die Verschärfung der Lage verantwortlich. Ohne Kurskorrektur, so seine Andeutung, könnte das politische Erdbeben die Zukunft Deutschlands nachhaltig verändern.






