Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - "Wilde Hilde" wechselt von der Piste in die Kommunalpolitik
Die ehemalige Olympische Skilegende Hilde Gerg ist in die Kommunalpolitik eingestiegen: Bei der Gemeinderatswahl in Schönau am Königsee am 8. März errang die 48-Jährige ein Mandat. Gerg, die wegen ihres kämpferischen Fahrstils den Spitznamen "Wilde Hilde" trägt, beginnt damit ein neues Kapitel nach ihrer beispiellosen Karriere im alpinen Skisport.
Gerg zog als erste Nachrückkandidatin der CSU in den Gemeinderat ein. Der Sitz war frei geworden, nachdem der ursprünglich besser platzierte Franz Graßl auf sein Mandat verzichtet hatte. Für die Kommunalpolitikerin ist es die erste Amtszeit.
Auf der Piste gehörte Gerg jahrelang zur Weltspitze: 1998 holte sie Olympiagold im Slalom, hinzu kommen drei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften. Im Weltcup stand sie 59 Mal auf dem Podest – davon 20 Mal auf dem höchsten Treppchen. Besonders in Bayern ist sie eine bekannte Persönlichkeit und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Winterportlerinnen Deutschlands.
Trotz ihres Bekanntheitsgrads sind ihre politischen Schwerpunkte für Schönau am Königsee bisher noch nicht öffentlich bekannt.
Mit dem Wechsel von der Spitzensportlerin zur Gemeinderätin beginnt für Gerg ein neuer Lebensabschnitt. Die ehemalige Skirennläuferin bringt nicht nur einen hohen Bekanntheitsgrad, sondern auch eine Erfolgsbilanz mit Disziplin und Zielstrebigkeit mit. Nun wird sich zeigen, wie ihre Erfahrungen die lokale Entscheidungsfindung prägen werden.






