16 March 2026, 22:06

Wildunfall auf der B7 löst Auffahrkollision mit Totalschaden aus

Ein Auto fährt neben einem grünen Feld, auf dem Tiere grasen, mit Häusern, Bäumen, Strommasten und Drähten im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wildunfall auf der B7 löst Auffahrkollision mit Totalschaden aus

Zusammenstoß auf der Bundesstraße 7 bei Hainspitz – ein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit

Auf der Bundesstraße 7 in der Nähe von Hainspitz kam es nach einem Wildunfall zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos, bei dem eines der Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit war. Auslöser war ein Wildtier, das plötzlich auf die Fahrbahn lief und einen Fahrer zum scharfen Bremsen zwang. Verletzt wurde niemand, doch der Schaden war so groß, dass ein Abschleppwagen gerufen werden musste.

Dem Bericht zufolge fuhr ein 43-jähriger Mann in einem Mercedes auf einen Peugeot auf, dessen 40-jähriger Fahrer wegen des plötzlichen Tierauflaufs zwischen Hainspitz und Eisenberg abrupt hatte bremsen müssen. Der Mercedes konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und kollidierte mit dem Peugeot.

Durch den Aufprall wurde der Mercedes so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahren konnte. Die Behörden konnten das genaue Ausmaß der Schäden an beiden Fahrzeugen zunächst nicht abschließend beurteilen. Zwar sind wildtierbedingte Unfälle in Thüringen keine Seltenheit, doch für diesen Abschnitt der B7 gibt es bisher weder dokumentierte Schutzmaßnahmen wie Zäune noch Warnhinweise.

Allgemein setzt die Region auf Wildtierkorridore und Warnschilder an besonders gefährdeten Strecken, um Kollisionen mit Tieren zu verringern. Spezifische Maßnahmen oder polizeiliche Reaktionen für die B7 bei Hainspitz sind jedoch nicht bekannt.

Die Unfallstelle blockierte einen Teil der Bundesstraße, bis der beschädigte Mercedes abtransportiert wurde. Beide Fahrer blieben unverletzt, die Höhe der Reparaturkosten steht noch nicht fest. Die örtlichen Behörden haben nach dem Vorfall keine Änderungen bei den Wildtier-Schutzvorkehrungen in der Gegend angekündigt.

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