WM 2026: Deutsche Fans feiern bis in die Nacht – dank Sonderregeln für Spätspiele
Ella WagnerWM 2026: Deutsche Fans feiern bis in die Nacht – dank Sonderregeln für Spätspiele
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Erstmals nehmen 48 Mannschaften am Turnier teil. Aufgrund der Zeitverschiebung müssen deutsche Fans mit zahlreichen Spätspielen rechnen – in mehreren Städten gibt es daher öffentliche Übertragungen, die über die üblichen Sperrzeiten hinausgehen.
Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihr erstes Spiel am 14. Juni gegen Curaçao in Houston. Anpfiff ist zur deutschen Prime Time am Abend. Das zweite Gruppenspiel folgt am 20. Juni in Toronto, Beginn ist dort um 22 Uhr Ortszeit. Das letzte Vorrundenspiel gegen Ecuador findet am 25. Juni in New York/East Rutherford statt – ebenfalls mit Anstoß um 22 Uhr.
Um die späten Spiele zu ermöglichen, haben Bund und Länder Sondergenehmigungen erteilt. Damit dürfen öffentliche Übertragungen über die sonst übliche Sperrzeit von 22 Uhr hinaus stattfinden. Braunschweig richtet mehrere Großveranstaltungen aus, darunter Public Viewings im Prinzenpark und im „Schön & Fröhlich“. In Goslar organisiert das Brauhaus Goslar am Museumsufer eine große öffentliche Übertragung. Auch Wolfsburgs Hallenbad – Kultur am Schachtweg zeigt die Spiele offiziell in seinem Biergarten.
Durch das erweiterte Turnierformat und die späten Anstoßzeiten werden sich Fans in ganz Deutschland zu verlängerten Public-Viewing-Events versammeln. Die Behörden haben die Vorschriften angepasst, damit die Übertragungen länger geöffnet bleiben – so können die Anhänger alle Spiele live mitverfolgen.






