03 April 2026, 06:06

WM 2026: Deutschland lockert Lärmschutz für nächtliche Public-Viewing-Partys

Eine große Menge versammelt sich vor einem Stadion mit Zelten und Absperrungen und wartet auf das 2014 WM-Event.

WM 2026: Deutschland lockert Lärmschutz für nächtliche Public-Viewing-Partys

Deutschland hat die Lärmschutzbestimmungen gelockert, um öffentliche Übertragungen der WM 2026 bis in die späten Abendstunden zu ermöglichen. Die neuen Regelungen, die vom Kabinett beschlossen wurden, gelten vom 11. Juni bis zum 19. Juli. Sie erlauben es den örtlichen Behörden, die nächtliche Ruhezeit nach 22 Uhr zu flexibilisieren – ein Kompromiss zwischen Fußballbegeisterung und nächtlicher Ruhe.

Die Verordnung gibt Städten und Gemeinden mehr Spielraum, um Open-Air-Übertragungen zu genehmigen. Zahlreiche Spiele, darunter einige Gruppenspiele und zwei Viertelfinale, beginnen erst nach 22 Uhr deutscher Zeit. Ein besonders wichtiges Match – Deutschland gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni – startet um 22 Uhr und wird auf dem Gelände des BV Germania Wolfenbüttel gezeigt.

Auch die Location Schön & Fröhlich in Braunschweig wird Live-Übertragungen der deutschen Gruppenspiele ausstrahlen. Trotz der gelockerten Vorschriften sind bisher keine großflächigen Public-Viewing-Veranstaltungen auf großen öffentlichen Plätzen der Region angekündigt worden.

Die Behörden müssen dennoch Lärmbelästigungen berücksichtigen, da das Gesetz den Schutz der nächtlichen Ruhezeiten betont. Der Spielplan der WM 2026 sieht ungewöhnlich viele Spätspiele vor – darunter zwei Viertelfinale am 11. und 12. Juli, die in die deutschen Nachtstunden fallen.

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Die vorübergehende Lärmausnahme gilt ausschließlich während der Weltmeisterschaft. Die kommunalen Gremien entscheiden, ob sie Übertragungen erlauben, und müssen dabei das öffentliche Interesse gegen mögliche nächtliche Störungen abwägen. Ziel der Änderungen ist es, Fans die Möglichkeit zu geben, wichtige Spiele zu verfolgen, ohne gegen die bestehenden Ruhezeitregelungen zu verstoßen.

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