Wüst will NRW zum Vorbild für schlankere Verwaltung machen – mit radikaler Bürokratie-Reform
Matteo WolfWüst will NRW zum Vorbild für schlankere Verwaltung machen – mit radikaler Bürokratie-Reform
Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, setzt sich für eine schlankere und effizientere Regierung ein. Sein Credo: Das Vertrauen in die Demokratie wächst, wenn die Bürgerinnen und Bürger erleben, dass Politiker entschlossen handeln. Sein Bundesland hat eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung eines neuen Bundesplans zur Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung gespielt.
Wüst und sein Kabinett reisen am Mittwoch nach Berlin, um an einer Bund-Länder-Konferenz teilzunehmen. Auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger wird an den Gesprächen beteiligt sein.
Der Besuch steht im Zusammenhang mit der Beteiligung Nordrhein-Westfalens an der Bundesmodernisierungsagenda. Dieses umfassende Programm umfasst 200 Maßnahmen, um Bürokratie abzubauen, die Belastungen für Unternehmen und Bürger zu verringern und Kommunen mehr Entscheidungsspielraum zu geben.
Wüst betont immer wieder, wie wichtig es ist, dass der Staat schneller und mit weniger Komplexität handelt. Sein Argument: Das öffentliche Vertrauen steigt, wenn der Staat seinen Bürgern mehr Vertrauen entgegenbringt. Sein Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen zum Vorbild für effiziente Regierungsführung zu machen – mit einfacheren Abläufen, die besser auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen.
Im Mittelpunkt des Berlin-Besuchs steht die Umsetzung der Modernisierungsagenda. Gelingen die Reformen, könnten sie den Papierkram für Unternehmen verringern und den Kommunen mehr Eigenständigkeit verschaffen. Die Ergebnisse könnten zudem beeinflussen, wie andere Bundesländer künftig das Thema Verwaltungseffizienz angehen.






