21 March 2026, 22:04

25 Jahre Kleist Forum: Wie Brandenburgs Kulturleuchtturm die Szene prägt

Gemälde 'Das Konzert der Oper', das ein volles Theater mit sitzenden Zuschauern, einem Kronleuchter und einer Person auf der linken Seite zeigt.

Woidke lobt Kleist-Forum: 'Unersetzbarer Bestandteil' - 25 Jahre Kleist Forum: Wie Brandenburgs Kulturleuchtturm die Szene prägt

Das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) feiert 25 Jahre als führende Kulturstätte Brandenburgs

In der Geburtsstadt des Dichters Heinrich von Kleist gelegen, hat sich das 2001 eröffnete Kleist Forum seit einem Vierteljahrhundert als zentraler Akteur der regionalen Kunstszene etabliert. Sowohl Verantwortliche als auch das Publikum loben seinen mutigen Ansatz in zeitgenössischer Performance und interdisziplinären Projekten.

Von Anfang an setzte das Kleist Forum mit kühnen Experimenten in Theater, Oper und Konzertprogrammen Maßstäbe. Auf seinen Bühnen waren zeitgenössischer Tanz, Multimedia-Installationen und Kammermusik zu erleben, ergänzt durch Festivals, die bildende Kunst mit klassischem Erzähltheater verbanden. Jährlich verleiht das Haus den Kleist-Förderpreis an aufstrebende Dramatiker:innen.

Doch die Wirkung des Forums beschränkt sich nicht auf Aufführungen. Regelmäßig organisiert es Fachkonferenzen, Symposien und experimentelle Projekte, die traditionelle Erzählformen mit modernen Techniken verschmelzen. Lokale und regionale Vertreter würdigen seinen Einfluss – so betonte Frankfurts (Oder) Oberbürgermeister Axel Strasser seine Vorreiterrolle in der zeitgenössischen Kultur. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hob zum Jubiläum die Bedeutung der Institution als "unverzichtbaren Leuchtturm für Ostbrandenburg" hervor.

Als Ort, der inspiriert, herausfordert und verbindet, hat sich das Kleist Forum tief in das gesellschaftliche Gefüge der Region eingewoben. Sein Ruf gründet auf einer furchtlosen Verbindung künstlerischer Disziplinen und dem Engagement für Nachwuchsförderung.

Das Kleist Forum bleibt ein tragender Pfeiler des brandenburgischen Kulturlebens. Sein Erbe umfasst in 25 Jahren ein breites Spektrum – von avantgardistischem Theater bis zu interdisziplinären Festivals. Mit seinem ungebrochenen Innovationswillen sichert es sich auch künftig eine dynamische Rolle in der Kunstszene.

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