11 March 2026, 16:04

40 Menschen aus Thüringen und anderen Bundesländern nach Georgien abgeschoben

Ein Mann steht auf einem Metallgeländer neben einer Gruppe von Menschen in orangefarbenen Jacken und Mützen, mit Containern und einer Wand im Hintergrund am Hafen von Los Angeles.

40 Personen nach Georgien abgeschoben - 40 Menschen aus Thüringen und anderen Bundesländern nach Georgien abgeschoben

Eine Gruppe von 40 Menschen wurde vom Flughafen Leipzig/Halle mit einem Charterflug nach Georgien abgeschoben. Die Maßnahme ist Teil der laufenden Bemühungen, die Migrationsbestimmungen durchzusetzen, nachdem Deutschland Georgien im vergangenen Jahr als sicheres Herkunftsland eingestuft hatte.

Thüringen spielte dabei eine zentrale Rolle – 24 der Abgeschobenen stammten aus diesem Bundesland.

2023 hatte die Bundesregierung mit Georgien ein Migrationsabkommen unterzeichnet. Daraufhin wurde das Land auf die Liste der sicheren Herkunftsstaaten gesetzt. Seither setzen die Behörden auf konsequentere Abschiebungen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

Ministerin Beate Meißner (CDU) bestätigte, dass alle Verfahren rechtmäßig abliefen. Sie betonte die Notwendigkeit eines fairen, aber entschlossenen Migrationssystems. Gleichzeitig äußerten Flüchtlingsorganisationen wie Pro Asyl Zweifel an der Einstufung Georgiens als sicheres Land.

Thüringen organisiert regelmäßig gemeinsame Rückführungsflüge mit anderen Bundesländern. Diese koordinierten Aktionen sollen Abschiebungen von Menschen ohne Bleiberecht effizienter gestalten.

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Der jüngste Flug markiert einen weiteren Schritt in der verschärften Migrationspolitik Deutschlands. Da Georgien nun als sicheres Herkunftsland gilt, sind weitere Abschiebungen zu erwarten. Die Behörden stehen jedoch weiterhin in der Kritik von Menschenrechtsgruppen, die die Folgen der neuen Regelungen hinterfragen.

Quelle