09 November 2025, 04:13

Alexander Ruppert revolutioniert Dermbachs Kommunalpolitik mit 23 Jahren

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Polen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Alexander Ruppert revolutioniert Dermbachs Kommunalpolitik mit 23 Jahren

Alexander Ruppert, der jüngste Stadtrat in Dermbachs Gemeinde- und Kreistag

Mit nur 23 Jahren sorgt Alexander Ruppert, das jüngste Mitglied im Gemeinderat und Kreistag von Dermbach, für Aufsehen – dank seines Engagements für Transparenz und Modernisierung. Kürzlich hat der Rat mehrere Reformen beschlossen, darunter die Digitalisierung von Sitzungsankündigungen sowie die Rücknahme eines umstrittenen Bebauungsplan-Beschlusses.

Ruppert, der einen Bachelor in Forstwirtschaft besitzt und derzeit einen Master in Holztechnologie und Forstökonomie anstrebt, treibt diese Vorhaben voran. Sein Ziel: Bürger:innen durch Video-Updates direkten Zugang zu kommunalen Themen ermöglichen – ein Schritt, der auf breite Zustimmung stößt.

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Zudem erhöhte der Rat die Aufwandsentschädigung für Ratsmitglieder um 25,09 Euro pro Sitzung. Gleichzeitig zog er den Beschluss zu Änderungen des Bebauungsplans „Hinter der Lücke“ in Unteralba zurück, nachdem die lokale Aufsichtsbehörde Unstimmigkeiten moniert hatte.

Im Zuge der Digitalisierungsoffensive werden Sitzungsankündigungen künftig auf der städtischen Website sowie an zentralen Orten wie dem Dermbacher Schloss und dem Verwaltungsgebäude veröffentlicht.

Verkauf von TGF-Anteilen und Rückzug aus Gründerförderung

Weiterhin strafft die Kommune ihre Investitionen: Sie veräußert ihren 13-Prozent-Anteil an der Technologie- und Gründerförderungsgesellschaft (TGF) für 54.600 Euro an die Stadt Schmalkalden. Damit folgt Dermbach dem Beispiel der Städte Traun und Wels. Gemeinsam mit dem Wartburgkreis und dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen zieht sich die Gemeinde aus der TGF zurück – begründet mit nachlassender Gründerdynamik. Schmalkalden übernimmt die Gesellschaft in voller Trägerschaft und führt sie fort.

Rupperts Einfluss im Dermbacher Rat ist unübersehbar: Seine Schwerpunkte Transparenz und Digitalisierung prägen die jüngsten Entscheidungen. Von der Erhöhung der Aufwandsentschädigung über die Rücknahme des Bebauungsplans bis hin zu digitalen Sitzungsankündigungen und dem TGF-Anteilsverkauf zeigt sich ein Rat, der Modernisierung und Effizienz konsequent vorantreibt.