19 February 2026, 10:14

Aus 'Amerikaner' wird 'Grönländer': Wie eine Bäckerei mit Namen Politik macht

Ein gerahmtes Skandinavien-Karte, das Schweden, Dänemark und Norwegen mit sichtbaren Provinzen hervorhebt.

Lüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Aus 'Amerikaner' wird 'Grönländer': Wie eine Bäckerei mit Namen Politik macht

Eine Bäckerei in Lüneburg hat ihre beliebten zuckerglasierten Teilchen von 'Amerikaner' in 'Grönländer' umbenannt – als politisches Statement. Die Aktion sorgt bundesweit für Aufsehen, Kunden und Medien reagieren positiv auf die Umbenennung. Die Idee stammt von der De Heidbäcker GmbH, wo Geschäftsführer Jannik Harms erklärt, Bäckereien seien Orte des Lebens – und Politik spiele eine große Rolle im Alltag. Ein Schild im Laden mit der Aufschrift 'Make cake not war' unterstreicht die Botschaft hinter der Namensänderung. Trotz des neuen Namens erhalten Kunden, die nach einem 'Amerikaner' fragen, weiterhin dasselbe Gebäck. Der einzige Unterschied zeigt sich auf dem Bon, wo es nun als 'Grönländer' aufgeführt wird. Die Teilchen bleiben noch einige Wochen im Sortiment, bevor sie bis zum Herbst verschwinden – dann kehren sie unter dem aktualisierten Namen zurück. Die Herkunft des Begriffs 'Amerikaner' ist unklar; Theorien führen ihn auf ein Triebmittel oder sogar die Form eines Soldatenhelms zurück. Die Umbenennung hat indes die Verkäufe angekurbelt und sogar Aufmerksamkeit aus Prag auf sich gezogen. Einheimische in Lüneburg begrüßen den Schritt, manche sehen darin ein Zeichen der Solidarität mit Dänemark und Europa. Für die Bäckerei ist die Umbenennung eine hervorragende Werbung für das traditionelle Handwerksbäckerhandwerk. Mit überregionalem Interesse und steigenden Absätzen hat der 'Grönländer' bereits Wirkung gezeigt. Im Herbst kehrt das Gebäck unter seinem neuen Namen zurück – und setzt damit ein dauerhaftes Zeichen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones