02 November 2025, 04:08

Außenbäder in ländlichem Thüringen fordern gerechte Finanzierung

Ein Schwimmbad mit einer Zaunwand daneben und Bäumen im Hintergrund.

Außenbäder in ländlichem Thüringen fordern gerechte Finanzierung

Freibäder auf dem Land in Thüringen kämpfen um Landesförderung – viele sind auf Ehrenamtliche angewiesen Die Freibäder in ländlichen Regionen Thüringens haben es schwer, an staatliche Fördergelder zu kommen. Viele von ihnen sind nur dank des Engagements von Freiwilligen noch in Betrieb. Nun erhebt die Stadt Kaltennordheim ihre Stimme und fordert, dass diese Bäder in den Debatten über die Schwimmbadinfrastruktur und die Fördermittelvergabe des Landes gleichberechtigt berücksichtigt werden. Seit Jahren erhalten ländliche Gemeinden wie Kaltennordheim kaum finanzielle Unterstützung für ihre Freibäder. Die meisten Landesmittel fließen in städtische Hallenbäder, während ländliche Freibäder in den letzten Jahren oft komplett leer ausgingen. Bürgermeister Erik Thürmer betont, wie wichtig diese Bäder für die Schwimmkultur Thüringens, die Jugendarbeit und das Gemeinschaftsleben sind. Ein zentrales Problem ist der Schwimmunterricht an Schulen. Obwohl die Freibäder während der Saison stark von Schulen genutzt werden, erhalten sie dafür keine Förderung. Diese Ungleichbehandlung hat Kaltennordheim dazu veranlasst, eine gerechtere Verteilung der Mittel zu fordern – damit auch ländliche Freibäder ihren Anteil bekommen. Die Forderung der Stadt nach einer gleichberechtigten Berücksichtigung der ländlichen Freibäder in der Thüringer Förderdebatte könnte helfen, diese wichtigen Gemeinschaftseinrichtungen zu erhalten. Während viele derzeit nur durch ehrenamtliches Engagement offenhalten können, würde staatliche Unterstützung ihre Zukunft sichern und sie als festen Bestandteil des lokalen Lebens bewahren.

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