BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an belgisches Chemieunternehmen Silox
Greta SchneiderBASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an belgisches Chemieunternehmen Silox
BASF schließt Verkauf von Hydrosulfit-Sparte an Silox ab
BASF hat den Verkauf zentraler Vermögenswerte im Bereich Hydrosulfit an Silox abgeschlossen. Die Vereinbarung umfasst Produktionsanlagen, geistiges Eigentum und technisches Know-how. Beide Unternehmen gaben den finalisierten Deal diese Woche bekannt.
Erst im vergangenen Jahr hatte BASF angekündigt, die Hydrosulfit-Produktion am Standort Ludwigshafen einzustellen. Die Entscheidung folgte einer strategischen Überprüfung des Portfolios. Dennoch wird das Unternehmen am Standort weiterhin andere anorganische Chemikalien herstellen, darunter Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze.
Die verkauften Vermögenswerte betreffen globale Aktivitäten, darunter Standorte in Geismar (USA), Nanjing (China) und Kuantan (Malaysia). Zum Deal gehören zudem spezielle Behälter, Produktionsausrüstungen sowie Markenrechte im Zusammenhang mit Hydrosulfiten. Diese Chemikalien sind vor allem in der Textilfärbung und der Zellstoffbleiche von zentraler Bedeutung.
Silox, ein langjähriger Hersteller von Natriumhydrosulfit, übernimmt die Vermögenswerte. Mit über 70 Jahren Erfahrung ist das Unternehmen in Belgien, Indien und Kanada aktiv. Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer von Silox, betonte, der Deal unterstreiche das Engagement des Unternehmens für die Papier- und Textilbranche. Zudem trage er dazu bei, die stabile Versorgung mit hochwertigen Hydrosulfiten für globale Kunden zu sichern.
Die Übernahme stärkt die Marktposition von Silox und festigt seine Rolle als wichtiger Zulieferer. BASF wird sich unterdessen auf die verbleibende Produktion anorganischer Chemikalien in Ludwigshafen konzentrieren. Der Deal markiert eine Verschiebung in der Lieferkette für Hydrosulfit-basierte Produkte.
