25 June 2026, 12:04

Baubranche im April: Tiefbau boomt, Materialkosten explodieren weiter

Umstellung noch ausstehend

Baubranche im April: Tiefbau boomt, Materialkosten explodieren weiter

Im April präsentierte sich die Baubranche mit gemischten Ergebnissen. Das Umsatzwachstum verlief uneinheitlich, wobei der Tiefbau die Entwicklung anführte. Gleichzeitig stiegen die Materialkosten weiter deutlich an.

Der Tiefbau verzeichnete eine starke Performance und trieb die Gesamtumsätze der Branche nach oben. Die öffentlichen Bauaufträge legten zu, da staatliche Stellen im April mehr Verträge vergaben als noch im März. Der Gewerbehochbau steuerte ein nominales Umsatzplus von 6,8 Prozent bei, während die Neuaufträge um 2,6 Prozent stiegen. Im Wohnungsbau überstiegen sowohl die Umsätze als auch die Neuaufträge erstmals seit Monaten die Vorjahreswerte.

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Allerdings verzeichneten der gewerbliche und der öffentliche Nichtwohnungsbau spürbare Rückgänge. Trotz dieser Einbrüche blieb der kumulierte Umsatz von Januar bis April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu stabil. Branchenweit stiegen die Neuaufträge um 1,8 Prozent im Jahresvergleich.

Die Materialpreise kletterten in nahezu allen wichtigen Kategorien. Bitumen verteuerte sich um 31,2 Prozent, während Holz um 11,8 Prozent teurer wurde. Metalle legten um 11,1 Prozent zu, und Transportbeton verbuchte einen Preisanstieg von 2,5 Prozent.

Die Entwicklung im April unterstreicht die wachsende Kluft zwischen boomenden und kämpfenden Segmenten der Branche. Während Tiefbau und Wohnungsbau für Wachstum sorgten, hinkten die nichtwohnlichen Bereiche hinterher. Die steigenden Materialkosten belasten die Aussichten der Bauwirtschaft zusätzlich.

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