Berlin-Spandau: Wie das LUXWERK aus dem Osram-Glaswerk einen Zukunftsort macht
Matteo WolfBerlin-Spandau: Wie das LUXWERK aus dem Osram-Glaswerk einen Zukunftsort macht
Ein großes Umnutzungsprojekt verwandelt das ehemalige Osram-Glaswerk in Berlin-Spandau. Unter dem Namen LUXWERK verbindet das Vorhaben Denkmalschutz mit modernen Industrieanforderungen. Neben sanierten historischen Gebäuden entstehen bald neue Bauten, darunter ein 15-stöckiger Turm.
Seit 2021 haben die Entwickler auf dem Gelände 35.000 m² an Gewerbe- und Forschungsflächen zu den 20.000 m² denkmalgeschützter Bausubstanz hinzugefügt. Fertiggestellt wurden bereits ein Logistikzentrum und zwei Forschungsgebäude. Weitere 25.000 m² sind geplant, darunter ein Innovationszentrum, dessen Bau 2025 beginnen soll.
Neuester Zuschnitt ist der Spektrum-Turm, ein 51,5 Meter hohes Gebäude an der Nonnendammallee. Er soll dem Wohnraummangel entgegenwirken und bietet vorübergehende Unterkünfte für Fachkräfte, Techniker und kurzfristige Projektteams. Zudem wird die historische Nordfassade des Geländes restauriert; die Fenstererneuerung startet im Herbst 2025.
Das LUXWERK-Areal vereint moderne Arbeitswelten mit dringend benötigten Wohnmöglichkeiten für internationale Spezialisten. Durch die Neunutzung des ehemaligen Osram-Standorts verbindet das Projekt Spandaus industrielle Vergangenheit mit seiner Zukunft als Forschungs- und Innovationsstandort.






