Berlin will Europas führende Deep-Tech-Hauptstadt werden – mit KI und Biotech als Schlüssel
Matteo WolfBerlin will Europas führende Deep-Tech-Hauptstadt werden – mit KI und Biotech als Schlüssel
Berlin strebt danach, Europas führender Standort für bahnbrechende Technologieinnovationen zu werden. Die Stadtregierung hat kürzlich die Deep-Tech-Agenda Berlin verabschiedet, die für die nächsten zehn Jahre die Technologiepolitik der Hauptstadt prägen soll. Nach Ansicht der Verantwortlichen sind entschlossenere Maßnahmen notwendig, um die wirtschaftliche Zukunft Berlins zu sichern.
Der Deep-Tech-Sektor wächst in Berlin bereits rasant. Zwischen 600 und 1.000 Unternehmen dieser Branche sind in der Stadt ansässig, und jedes Jahr kommen neue hinzu. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bezeichnet den Bereich als entscheidend für das Wirtschaftswachstum Berlins.
Die neue Agenda sieht gezielte Fördermaßnahmen und Finanzierungen vor, um das Deep-Tech-Ökosystem der Stadt zu stärken. Als zentrale Treiber werden Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik genannt. Lokale Innovationen zeigen bereits jetzt das Potenzial des Sektors auf.
Ein in Berlin ansässiges Unternehmen hat eine nicht-invasive Methode zur Messung des Blutzuckerspiegels entwickelt. Ein anderes Unternehmen konstruierte eine pinguinförmige Drohne, die Flugzeugwracks oder vermisste Personen ohne menschliche Steuerung aufspüren kann.
Mit der Deep-Tech-Agenda Berlin will die Stadt ihre Position als Zentrum für Spitzenforschung und Zukunftstechnologien ausbauen. Durch verstärkte Investitionen und Unterstützung hofft Berlin, Europa in der Deep-Tech-Innovation anzuführen. Der Plan knüpft an bestehende Erfolge an und fördert das weitere Wachstum der Branche.






